Meinung : Sie wird es nicht mögen

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Ihr bleibt kein Ausweg mehr, Cornelia Pieper muss nach Magdeburg, Ministerin werden. Allen voran hat sie der Pate ihrer gewagten Wahlkampagne, Jürgen Möllemann, dazu verpflichtet, dann kam das Präsidium der FDP mit Parteichef Guido Westerwelle hinterdrein. Aus der Entscheidung läßt sich Mehreres herauslesen. Erstens: Möllemann lenkt die FDP aus dem Rückraum, nicht nur im Fall Pieper, auch in der Frage, welche Ressorts die FDP (gesetzt den Fall) im Bund beanspruchen würde. Das kann für Westerwelle noch spaßig werden. Zweitens: Pieper verhält sich so, wie es ihrem Land schon in der Vergangenheit nicht geholfen hat. Weil sich dort Reinhard Höppner und Christoph Bergner nicht mochten, kam es nicht zu einer großen Koalition, sondern zur SPD-PDS-Verbindung. Sich mögen ist keine politische Kategorie; es sei denn, Pieper hätte so weiter gemacht, dann hätte Wolfgang Böhmer einen Grund gefunden, den Partner zu wechseln. Aber wer sagt, dass Pieper im Bund je Ministerin wird? cas

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