Meinung : Stabilität erwünscht

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Die Hoffnung, dass die Differenzen zwischen den beiden ungleichen Partnern durch den Prozess der Annäherung an die Europäische Union geringer werden, dürfte sich als trügerisch erweisen. Das von der EU erzwungene staatliche Provisorium scheint eher eine Vergeudung von Zeit und Energie zu sein. Werden die Reformkräfte nun endlich aufwachen? Es bleibt nicht mehr viel Zeit bis zu den Parlamentswahlen von Ende Dezember. Ein Rückfall in den Nationalismus früherer Jahre hätte fatale Folgen für die gesamte Region. Ohne Stabilität in Serbien gibt es keine dauerhafte Befriedung des westlichen Balkans. Serbien ist jedoch noch längst nicht über den Berg, und der Reformprozess ist (noch) nicht unumkehrbar.

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