Meinung : Steuern fürs Vergnügen

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Einer zahlt am Ende für die billigen Tickets von Ryanair und Konsorten: Es ist der Bürger mit seinen Steuern. EUVerkehrskommissarin Loyola de Palacio konnte es sich nicht verkneifen, dies noch einmal allen in Erinnerung zu rufen, die sich für Staatssubventionen an Billigflieger in die Bresche geworfen hatten. Im Zweifel finanziert eben auch der, der nicht fliegt, die Vergnügungsreisen seiner Mitbürger. Da die Entdeckung der Regionalflughäfen durch die Billigflieger und deren Geschäftskonzept aber auch wirtschaftliche und strukturpolitische Vorteile bringen, muss das Urteil über öffentliche Beihilfen freilich differenzierter ausfallen.

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