Meinung : Streikopfer

„Easyjet droht mit Streik“ vom 24. Juni

Zehn Monate Verhandlungen.

Ohne Ergebnis.

Zehn Monate ist es auch her, als viele

Familien ihren Urlaub für diesen

Sommer planten und – leider bei Easyjet – den Flug dazu buchten.

Seien Sie also nun mutig, Gewerkschaftsbosse: Schauen Sie den Kindern und ihren Eltern in die Augen, wenn die wenigen gemeinsamen Tage des Jahres geopfert werden.

Seien Sie mutig, Piloten und Streikende: Gehen Sie in die Wartehalle in Schönefeld und erklären Sie allen, die

Ferien machen wollen, warum Sie es an den Familien auslassen.

Seien Sie mutig, Easyjet-Bosse: Treten Sie vor diese Familien und erklären Sie Ihnen, dass nun alle in Berlin bleiben. Dass Sie sich darüber freuen, das hart

ersparte Geld der Familien bekommen zu haben.

Wenn Sie alle nicht diesen Mut haben: Dann lösen Sie Ihre Probleme anders. Nicht auf dem Rücken der Schwächsten. Und lassen Sie Ihre Flugzeuge fliegen. So wie es in dem Vertrag steht, den wir zweiseitig abgeschlossen haben:

Wir zahlen, Sie fliegen. So steht es dort. Halten Sie sich also daran.

Michael Klein, Berlin-Falkensee

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