Meinung : Sündenbock gesucht

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Die SPD braucht nach ihrem miserablen Start einen Sündenbock. Hans Eichel ist ein durchaus geeigneter Kandidat. Er beeindruckte anfangs durch seine präzisen Analysen und klaren Positionen. Allerdings eckte er auch bald an, denn er neigt zur Besserwisserei und dazu, jeden, der seine Ausführungen kritisiert, gönnerhaft zu belehren. Gerhard Schröder braucht jetzt keinen pingeligen Buchhalter, der dauernd mit Zahlen winkt. Ein Sympathieträger muss her. Und siehe da, es gibt ihn auch schon: Sigmar Gabriel, aufmüpfiger Nachfolger Schröders in Hannover. Gabriel muss nur noch eine kleine Voraussetzung erfüllen. Er muss die anstehende niedersächsische Landtagswahl verlieren.

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