Wildtiere aus ihren Habitats zu entnehmen und in Zoogehege zu stecken ist grenzwertig, aber die Steigerung ist Wildtiere zu "dressieren" damit sie Zirkusnummern "vorführen".
Jaja, angeblich wird es nicht mehr gemacht, werden keine Wildtiere mehr aus der Natur entnommen. Halten sich wirklich die Zoos und die Zirkusse in allen Ländern daran? Und wenn eine "Partie" seltener Wildtiere mit "unklarer Herkunft" auf dem Markt auftraucht, dann halten sich alle Zoos und alle Zirkusse zurück?
Einige Wildtierarten sind nur deshalb noch nicht völlig ausgestorben, weil Zoos Erhaltungszuchtprogramme betreiben und sie uns so bewahren.
Darf ich fragen wie viele Wildtiere Sie schon dressiert haben, dass Sie darüber so genau Bescheid wissen, wie grenzwertig das ist?
Zähmen von Tieren ist seit alters her eine Kulturleistung von uns Menschen. Jedes Lebewesen hat bestimmte Talente und ein guter Tierlehrer fördert diese. Auch Tiere lernen sehr gerne wenn man sie dafür belohnt, alle Tiere tun das, es gibt da keine Unterschiede zwischen Haus- und Wildtieren.
Der Unterschied in der Dressur von Wild- und Haustieren liegt für mich darin, dass man als Wildtiertrainer noch mehr als wenn man mit Haustieren arbeitet darauf angewiesen ist, dass man das Vertrauen des Tieres hat, dass man ihm gleichbleibend liebevoll begegnet und das Vertrauen seines Tieres niemals enttäuscht. Mal kurz ausrasten, wie man das öfter mal auf Hundeplätzen beobachten kann, geht nicht. Es würde die Arbeit von Wochen und Monaten kaputt machen.
Man muß sehr viel wissen über die jeweilige Tierart, sehr gut beobachten, man braucht sehr viel Humor, Einfühlungsvermögen und ein großes Herz mit sehr viel Liebe. Ein guter Tierlehrer sucht, falls er mal nicht weiter kommt im Training, den Fehler immer bei sich und nie beim Tier. Wir Menschen sind dafür verantwortlich, dass das Tier sich beim Training wohl fühlt, es Erfolg hat und dass es gerne mit uns arbeitet. Nur im tiefen gegenseitigen Vertrauen sind Dinge möglich wie den Kopf in den Rachen eines Löwen halten, oder sich unter einen Elefanten legen.
Die Tiere im Zirkus haben so viel Vertrauen in ihre Menschen, dass Pflegemaßnahmen problemlos möglich sind, sich einige sogar von fremden Menschen berühren lassen. Sie bezaubern uns Menschen mit ihrer Intelligenz und ihrem Eifer. Sie berühren unser Herz, sind wichtige Botschafter für den Erhalt ihrer Art in ihren Heimatländern, denn wir Menschen schützen nur was wir kennen und lieben.
...wird dieses von den Wildtieren uns Menschen entgegengebrachte Vertrauen missbraucht dass man es in kleinen Käfigen, engen Transportern, mit Fussketten gefesselt Tag ein Tag aus seines Stolzes und der Würde beraubt und es für ein paar Groschen in dummen tierunwürdigen Zirkusnummern einer noch dummeren kommerziellen Gesellschaft vorführt, die diese Tierquälerei als Unterhaltung betitelt und das Elend dieser Tiere noch unterstützt. Zur Info: ein Löwe gehört in die wildniss africas und nicht auf eine zirkusbox; eine Giraffe gehört in die Savanne und nicht auf einen grossstadtparkplatz abgestellt und eingesperrt, ein Affe in den Regenwald und Elefanten in die Steppe, ja und der Mensch der das nicht begreift, gehört selber eingesperrt, an fussketten gelegt und darf sich 3x täglich zum Clown machen. Ein leben lang, bis es niemand mehr sehen will. Zirkus ist definitiv die größte Demütigung der Menschheit am Tier- absolut respektlos und grausam.
Ja klar, die Tiere sollen weg! Aber nicht nur die Zirkustiere! Die gleiche Hetze läuft auch gegen Zoos, gegen Zootierhandlungen, gegen Züchter und Halter von den unterschiedlichsten Haus- und Nutztierarten - und nicht nur gegen diese! Kein Mensch soll mehr Tiere halten dürfen, nach dem Willen der Tierrechtler!!!
Und das Grausame daran ist, das will man Seitens der Tierrechtler nicht für sich leben, sondern alle Menschen sollen dazu gezwungen werden ohne die Liebe zu ihren Tieren, ohne deren Nähe zu leben. Vertrauen zwischen Mensch und Tier, miteinander leben, einander gut tun, sich lieben, ist eine Höllenqual für die Tiere in den Augen der Tierrechtler, und sie projezieren diese Qual auf die Tiere. Dagegen, das Menschen Tiere halten dürfen sollen Gesetze her, Vertrauen zueinander ist des Teufels, das soll dringend durch möglichst viel Abstand zueinander unterbunden werden.
Lasst sie alle aussterben, die treuen Gefährten der Menschen, und die Zirkus- und Zootiere zuerst. Die sind die leichteste Beute, deren wahre Bedürfnisse kennt kaum einer. Die restlichen Tiere erledigen wir Tierrechtler dann anschließend!
Und für dieses Ziel ist man sich auch für üble Diffamierungen nicht zu schade.
@Kate2009, warum verunglimpfen Sie tierliebende Zirkusmenschen mit den gleichen Worten wie extreme Tierrechtsorganisationen. Weil Sie geimpft wurden von der Maschinerie veganer Tierrechtler, die mit sehr zweifelhaften Argumenten und Methoden Menschen beeinflussen? Das ist nicht ihre Meinung! Daher bitte ich Sie doch einmal zu überlegen. Warum werden die Tiere z. B. Elefanten im Zirkus älter als in der Wildnis? Weil Sie geschlagen werden? Wohl kaum! Das Ziel von Tierrechtsorganisationen ist nun mal, keine Tiere in der Unterhaltungsbranche und in Menschenobhut. Haben Sie, und lieben sie ihre Tiere, dann können Sie nicht so unglaublich schlecht - und dazu noch falsch informiert, weil sie nie dort waren - über die Tiere im Zirkus schreiben. Lassen Sie sich bitte nicht aufhetzen von zweifelhaften Organisationen, die nach außen große Tierliebe vorgaukeln und in Wirklichkeit Hunde einschläfert.
Die Natur, die Wildnis ist viel grausamer als die Haltung unter menschlicher Obhut, da hier mit Liebe für die Gesundheit und Wohlbefinden gesorgt wird. In der Wildnis greift das alte System der Auslese welche über Leben und Tod entscheidet. Dort ist dies zur Arterhaltung nötig, aber unter menschlicher Obhut können die Tiere viel entspannter leben und müssen nicht mehr um ihr tägliches Leben kämpfen.
Wie weit hier die Ansichten auseinandergehen zeigt auch die Abstimmung, welche nun einen Gleichstand (mit leichten Vorsprung für "Nein, Zirkustiere werden in der Regel gut gepflegt. Eine rechtliche Verschärfung ist unnötig." hat.) der Meinungen aufzeigt, wobei solche Zeitungsumfragen sicher nicht repräsentativ für die komplette Bevölkerung darstellen, sondern nur Momentaufnahmen aus einer örtlichen Situation und Diskussion entspringen. Trotzdem interessant, dass trotz der massiven Angriffe gegen den Circus Krone in Berlin dieses Voting aufzeigt, dass keine Mehrheit dahinter steht.
Noch läuft die Umfrage und von daher wird sich zeigen wohin sich bis zum Ende des Gastspiels in Berlin die Meinungen ändern. Denn umsomehr Berliner den Circus besuchen, können diese sich selbst ein Bild der Tierhaltung machen und dann objektiv für sich entscheiden. Das ist immer der beste Weg!
je länger die Umfrage nun läuft und desto mehr Circusbesucher des Circus Krone sich vor Ort selber ein Bild gemacht haben, desto klarer fällt das Voting der Umfrage hier aus!
Nein, Zirkustiere werden in der Regel gut gepflegt. Eine rechtliche Verschärfung ist unnötig sagen bist jetzt fast 62 % der Leser des Berliner Tagesspiegel.
Da ist so einer Umfrage natürlich auch viele Leute der speziellen Interessenrichtungen mit abstimmen, ist es nur ein örtlicher Stimmungsbarometer und keine bundesweit gültige Umfrage.
Aber sie zeigt dennoch, dass die Bürger reagieren und ihre momentane Stimmung/Meinung zum Ausdruck bringen.
Da hier die Textbeiträge zunächst sehr anklagend gegen die Tierhaltung im Circus Krone war, löste dies zunächst Verunsicherung aus, doch wie sich nun zeigte, setze nun die Objektivität wieder ein und die Menschen entscheiden selber und lassen sich von ein paar Tierrechtsfanatikern nicht dauerhaft verunsichern. Dies wünschte ich mir auch von den Journalisten und dass diese über die Schönheit eines Circusprogramms berichten und weniger über solche fragwürdigen Behauptungen und Anschuldigungen.
Das Votum für Tiere im Circus wird immer eindeutiger.
Die Berliner besuchen den Circus Krone, sind begeistert, verstehen diese unsinnige Diskussion nicht und voten für Tiere im Circus.
Nun haben sogar 80 % der Berliner für Tiere im Circus ausgesprochen !!
Was mich nur wundert, wielange diese Umfrage noch läuft, da viele andere Umfragen nach viel kürzerer Zeit schon beendet sind.
Nach welchen Kriterien sind da die Laufzeiten ?
Würden die Dressurnummern den Tieren extrem unangenehm sein, könnte sie kein Dompteur der Welt durchführen. Der würde zertrampelt oder gefressen.
Mir macht die Unterbringung zwischen den Nummern Bauchschmerzen. Deswegen sollten die Tiere in einem Tierpark leben, und nicht in einem Viehwaggon ihr Dasein fristen müssen.
Das mit den Bauchschmerzen wegen des Transportes kenn ich auch, noch aus der Zeit wo ich nichts darüber wußte und nur Viehtransporte kannte.
Das Leben der Zirkustiere auf der Reise ist aber in Wahrheit völlig anders als das Bild was sich viele Menschen davon machen, nämlich so ...
Für Zirkustiere ist der Transportwagen ihr Zuhause. Man kann es sich vorstellen wie für einen Hund sein Körbchen. Der Wagen ist für sie ein Ort der Ruhe und der Geborgenheit. Sie sind damit und mit dem Reisen von klein auf vertraut. Sie gehen freiwillig in den Wagen, sie haben dort genügend Platz um es sich gemütlich zu machen und das tun sie auch - so wie viele Hunde die gern Auto fahren ins Auto springen sobald die Tür aufgeht.
Zirkusse reisen selten weit, oft nur ca. 100 bis 200 km und sie fahren meist nachts, wenn die Tiere eh schlafen. Und noch vor dem Zirkuszelt werden am neuen Ort am anderen Morgen die Ausläufe aufgebaut und die Tiere kommen wieder in geräumige Stallzelte, oft sogar mit angegliedertem Auslauf, oder sie können wählen wo sie sich aufhalten möchten, im Wagen oder im Auslauf.
Sie leben also - wenn sie nicht mit ihren Menschen im Winterquartier sind, wo sie so eine Art Tierpark haben - wie ihre Menschen auch. Sie sind einen Teil des Jahres auf der Reise, haben aber ihr Zuhause, einen vertrauten Ort wo sie sich wohlfühlen, immer dabei.
Die Debatte hier dreht sich allein um Zirkusse. Es wäre schön, wenn Sie beim Thema bleiben könnten.
Zitat von Kibou
wie viele Wildtiere Sie schon dressiert haben, dass Sie darüber so genau Bescheid wissen, wie grenzwertig das ist?
Diese Frage ist ohne Bedeutung. Ich muß auch niemanden töten, bevor ich weiß, daß Mord inakzeptabel ist.
Zitat von Kibou
...alle Tiere tun das, es gibt da keine Unterschiede zwischen Haus- und Wildtieren.
Entscheidendes Kriterium ist jedoch, welche Bedürfnisse des Tieres befriedigt sein müssen, damit artgerechte Haltung gewährleistet ist.
Zitat von Kibou
dass man das Vertrauen des Tieres hat
Da Tieren das Bewußtsein dafür fehlt, das ihre Bedürfnisse nicht befriedigt werden, ist es möglich, sich dieses Vertrauen zu erschleichen. Und was spricht dagegen, sich beim Erwerb des Vertrauens auf domestizierte Tierarten zu beschränken, deren tiergerechte Haltung unter Zirkusbedingungen realisierbar ist ?
Zitat von Kibou
... und ein großes Herz mit sehr viel Liebe
Das nehmen die Hundehalter, die ihre kleinen Lieblinge überfüttern und so zu Tode mästen auch für sich in Anspruch. Liebe kann fehlgeleitet sein und ist deswegen keine Gewährleistung dafür, das richtige zu tun. Reinheit der Motive schützt den Geliebten nicht vor Schaden.
Zitat von Kibou
wichtige Botschafter für den Erhalt ihrer Art
Wohl kaum dadurch, daß sie auf tierfremde Art vorgeführt werden. Die lila Milka-Kuh ist auch keine Botschafterin für artgerechte Rindermast.
Zitat von Kibou
wir Menschen schützen nur was wir kennen und lieben
Richtig. Zu den Wildtieren, die geschützt werden sollen, gehört aber auch das richtige Habitat, das geschützt werden muß. Auch das muß man kennen. Es ist nicht die Manege.
Es ist eine furchtbare Heuchlerei.Vor dem Hintergrund dass täglich Hunderttausende Tiere geschlachtet werden und jeder Arsch sich ein Krokodil in sein Wohnzimmer stellen kann,wird auf den Zirkusleuten herum gehackt wie im Wahn.Es ist irre,dass ein Volk und ihre Art zu leben verfolgt werden wie zuletzt im Dritten Reich.Das darf nicht sein.Der Zirkus braucht Unterstützung und keine Verfolgung.Die Tierhaltung im Zirkus hat sich positiv weiter entwickelt wie keine andere in der Welt und besonders der Zirkus Krone investiert Zeit,Liebe und Geld in seine Tiere wie kein anderes Unternehmen.Alle Heuchler die jetzt dem Circusvolk den Untergang wünschen sollten sich vielleicht fragen WOHIN die verbliebenen rund 30 Elefanten und mindestens doppelt soviele Grosskatzen aus deutschen Circussen sollen,wenn die Circusbetriebe durch die Hetzkampagnen und Propaganda von Peta,Grünen und Co.erstmal in den Ruin getrieben worden sind?!Komischerweise kann Peta keine Millionen in einen Tierpark für ehemalige Zirkustiere investieren,diese sollen wohl lieber verrecken.Eigenartig-für mich ein Fall für den Tierschutz-nur für welchen?
Vor dem Hintergrund dass täglich Hunderttausende Tiere geschlachtet werden ...
St. Florian läßt grüßen. Es ist für mich keine Frage der Schlachtung an sich, solange sie auf möglichst unbelastende Weise durchgeführt wird. Die Art und Weise, auf die Schlachttiere durch die Gegend gekarrt und in den Schlachthöfen vor der eigentlichen Schlachtung mißhandelt werden ist barbarisch, keine Frage. Das ändert nichts daran, daß auch die Haltung von Wildtieren in Zirkussen nicht artgerecht sein kann. Tierschützer engagieren sich im übrigen gegen beide Mißstände.
Zitat von Pferdefrau
Es ist irre,dass ein Volk und ihre Art zu leben verfolgt werden wie zuletzt im Dritten Reich.
Tierhalter sind weder ein Volk noch eine eigene Rasse. Eine Anpassung der Leitlinien für die Haltung von Zirkustieren an die aktuelle Verfassungslage ist keine Verfolgung, die ins KZ führt. Es ist irre, daß jeder immer sofort die Nazi-Keule schwingt, wenn er seine Interessen beeinträchtigt sieht.
Zitat von Pferdefrau
Die Tierhaltung im Zirkus hat sich positiv weiter entwickelt wie keine andere in der Welt ...
Muß diese Entwicklung deswegen jetzt zu Ende sein ? Und, auch wenn die Schlagzeile den Sachverhalt leider unzutreffend verkürzt, es geht aktuell darum, die Haltung von Wildtieren - also nicht aller Tiere generell - zu untersagen. "Wild"tiere.
Zitat von Pferdefrau
kann Peta keine Millionen in einen Tierpark für ehemalige Zirkustiere investieren
Das ist leider richtig. Wird dadurch die Haltung von Wildtieren in Zirkussen artgerechter ? Kennen Sie das Verursacherprinzip ? Wer einen Mißstand verursacht, der muß auch für die Kosten aufkommen, die für die Beseitigung dieses Mißstands notwendig sind. Da nicht die Tierschützer die Ursache dafür sind, daß Tiere nicht artgerecht gehalten werden, warum sollen die Tierschützer die Kosten dafür tragen, daß Tiere aus tierschutzwidriger Haltung artgerecht untergebracht werden ?
Tiere gehören nicht in den Zirkus, wo sie Kunststücke vorführen müssen, die gegen ihre Natur sind.
Im Medienzeitalter sollte dies doch genügen, die Tiere in ihrer artgerechten Umgebung zu beobachten; wer möchte schon einen vor Stromstössen angstgeplagten Elefanten oder einen sich vor dem Feuer und der Peitsche geängstigten Löwen ansehen?
Vor sich, in engen Käfigen, ohne Sippenanschluss, von einem Schauplatz zum nächsten gekarrt, unter Aussentemperaturen, die für sie wohl unerträglich sind, dahinhinvegetierende Lebewesen, die in ihrer natürlichen Umgebung mehrere hundert
Quadratkilometer zur Verfügung haben.
Den Zirkustieren wird ihr Stolz und ihre Würde aberkannt, ihr elementares Recht auf Freiheit, sie leiden still vor sich hin, damit das Volk Brot und Spiele erhält, einfach barbarisch.
Ich empfinde es als furchtbar, diese so stolzen Tiere in solch einer erniedrigenden Lage zu sehen, deshalb werde ich NIEMALS in einen solchen Zirkus mit meiner Tochter gehen!
Wer sagt Ihnen dass Elefanten im Circus angstgeplagt von Stromstössen sind, wo springen Löwen durch Feuerreifen?
Sie sollten mal wieder einen Circus besuchen und sch von den realen Örtlichkeiten überzeugen.
Sie werden eines Besseren belehrt werden und festsstellen, dass ihre pauschalen Vorurteile, die sie hier äußern, völlig haltlos und unangebracht sind.
Überzeugen Sie sich vor Ort, zum Beispiel im Circus Krone, von den exzellenten und artgerechten Haltungsbedingungen, die ihre Fehlaussagen wiederlegen werden.
Dafür sorgen u.a. die Halter selbst unter regelmäßigen Kontrollen von den Veterinärämtern und Fachleuten.
Lassen Sie sich nicht blenden von militanten Tierrechtlern, die völlig unsachlich, vor allem nicht adäquat argumentieren.
Erleben sie das partnerschaftliche Miteinander von Mensch und Tier. Ermöglichen Sie Ihrer Tochter den hautnahen Kontakt zu Tieren, der für die Wahrnehmungsentwicklung eines Kindes immens wichtig ist! Lassen Sie sich überzeugen und besuchen Sie einen Circus mit Tieren. Sie werden erleben, dass Tiere hier in Würde mit sehr einfühlsamer und umsichtiger Versorgung leben. Erniedrigend ist das, was sich die schon erwähnten Tierrechtler leisten, und mit unfairen Mitteln Unwahrheiten über den Circus verbreiten.
wer so laut bellt und sich so dermaßen angesprochen fühlt kann sich doch nur schuldig fühlen. Cirkus Krone trägt mit Abstand zu einem der größten Verbrechen der Menscheit an den Tieren bei. Ein lebensunwürdigeres Halten von solch stolzen Wildtieren wie Löwe, Tiger, Elefant, Giraffe etc. gibt es wohl kaum und sollte schon längst verboten sein und bestraft werden. Mal abgesehen von den unwürdigen Haltungsbedingungen dieser stolzen Tiere in diesem Horrorzirkus muss doch jeder Mensch mit einigermaßen klarem Verstand wissen, dass Wildtiere nicht auf irgendeinem Großstadtparkplatz in irgendeinem, engen Käfig gehören. Dahin gehören lediglich die Menschen, die das nicht begreifen. Wie mir scheint haben hier nur irgendwelche sogenannten 'Tierquäler' von Zirkus Krone Angst um ihren Arbeitsplatz. Von Tierliebe und Respekt keine Spur. Einfach widerlich solch eine Heuchelei.
Sie meinen es sicher gut,aber Ihre Informationen sind schrecklich.Gehen Sie bitte zum Zirkus Krone und sehen Sie sich die Tiere an.Dort existieren keine engen Käfige ganz im Gegenteil.Wenn es so wäre wie Sie sagen,dann hätten sie Recht,aber die Wahrheit sieht anders aus.Alle Tiere führen dort ein friedliches und abwechslungsreiches Leben.Gestern stand auf der Autobahn ein Geflügeltransport neben mir.Ich sah diese armen Tiere,zusammen gepfercht,tausende Hühner mit Angst in Ihren Augen..grauenvoll,ein Verbrechen,tatsächlich .DAS war furchtbar und sollte verboten werden!Solange Tiere so furchtbar leiden müssen ist es wirklich lächerlich auf tierliebende Menschen los zu gehen die einfach nur friedlich mit ihren Tieren leben und arbeiten wollen.Populismus,Heuchlerei und Rassismus ist das!
QNathalie73, Wer hat Sie denn informiert? Was schreiben Sie hier unrichtig von Feuer und Stromstößen???? Kein Wunder die Maschinerie der "Tierrechtsverführer" läuft auf Hochtouren. Leidtragende sind Tiere und Menschen, wie Nathalie73, die diese Greuellügengeschichten in heutiger Zeit glauben schenken und weiterverbreiten. Aber bei Ebay fallen auch täglich Menschen auf Verkaufsgeschichten herein, doch sind dort die Tiere herausgenommen. Können Sie sich nicht vorstellen, dass Menschen ihre Tiere lieben und die Tiere ihre Menschen, auch im Zirkus. Ich schon, da ich viel im Zirkus arbeite und die Zuneigung von Mensch und Tier beobachten kann. Ich kann Sie nicht beurteilen, da ich Sie nicht kenne, doch Ihre Aussagen sind eindeutig Menschen- und Tierfeindlich.
deshalb werde ich NIEMALS in einen solchen Zirkus mit meiner Tochter gehen!
Das brauchen Sie auch nicht, denn dieser Zirkus existiert nicht. Ein Tierlehrer der so arbeiten würde, wie Sie es erzählt bekommen haben, wäre ganz schnell tot.
Die Arbeit der Tierlehrer baut heutzutage auf tiefem Vertrauen zwischen Mensch und Tier auf. Schade, dass Sie sich nicht selbst ein Bild davon machen möchten!
Wie kann man nur so einen Unsinn schreiben. Hier bewahrheitet sich mal wieder, einfaches nachplappern was Peta und Co. schreiben statt sich mal richtig und objektiv informieren. Wir leben nicht mehr im letzten Jahrhundert. Die Zeiten wo Raubtiere durch Feuerreifen springen ist schon lange vorbei. Peitsche und Stromstöße sind in der humanen Tierdressur absolut tabau. Wenn heute ein Tierlehrer dies machen würde, würde er nicht alt werden. Mit einem verängstigten Löwen zum Beispiel, wäre es für einen Tierlehrer kaum möglich mit diesem zu schmusen. Denn dieser würde sofort zubeißen.
Auch das Märchen von zu kleinen Käfigen stimmt so nicht. Die Käfiganlagen der Raubtiere zum Beispiel bei Krone sind teilweise größer als in einigen Zoos. Oftmals werden diese sogar von den Tieren garnicht genutzt. Trotz offener Transportwagentüren liegen die Löwen oftmals im Wagen und nutzen die Käfige nicht. Übrigens ein Löwe schläft ca. 18 Stunden am Tag. Also werden Löwen kaum eine große Wanderung machen. Außer sie haben Hunger.
Solcherlei Umfragen haben keinerlei Aussagewert. Die einzige Erkenntnis ergibt sich daraus, wer das bessere Netzwerk hat, die fanatischen Tierschützer, oder die Menschen, die genug zu tun haben, dass es ihren TIeren gut geht.
Wer kann denn so naiv sein zu denken, dass "Otto Normalverbraucher" nach so langer Zeit diesen Artikel sucht und abstimmt. Nichts ist älter, als die Schlagzeile von gestern.
Seriöse Umfragen, ohne vorherige Stimmungsmache, sagen da eher die Wahrheit.
Das wissen auch die Journalisten,. Na ja, bad news ar good news.
Manchmal kann ich sogar die "Tieraktivisten" verstehen, es kann Spaß machen, andere zu denunzieren, fertig zu machen, hauptsache man fühlt sich als Gutmensch, die Welt ist ja soo schlecht. Nun, wo Fanatismus hinführen kann, das haben wir ja erlebt.
Wo wir gerade bei fundierten Umfrageergebnissen sind!
Ich möchte nocheinmal an folgendes erinnern:
Tiere im Zirkus
Am 28.02.2009 stellte der Präsident der GCD Helmut Groscurth dem Vorstand der European Circus Association (ECA) in Anwesenheit des GCD-Präsidiums und Redaktionsteams der Circus Zeitung in München die detailierten Ergebnisse einer repräsentativen Studie der renommierten GfK Marktforschung aus Nürnberg vor.
Danach sehen 85,5 % der Deutschen (Männer und Frauen ab 14 Jahre) gern Tiere im Zirkus. Die eindeutigen Favoriten sind Raubtiere (68,4%), Pferde (62,8%) und Elefanten (60,5%)
Nun, was auch immer unter "eindeuig" zu verstehen ist ... die Zahlen besagen lediglich, daß den Befragten entweder die Kenntnis über artgerechte Tierhaltung fehlt oder (noch schlimmer) daß den Befragten eine artgerechte Tierhaltung einfach egal ist.
@Diabolo, diese Menschen waren in einem Zirkus und haben sich objektiv über die Haltung informiert. Natürlich dürfen Sie nichts anderes vertreten, da Sie ja keine Tiere in Menschenobhut in Zukunft sehen wollen. Aber ein Tierfreund und schon lange ein Tierexperte sind sie nicht, sonst würden sie nicht so verklärt ihre Texte wiederholen.
diese Menschen waren in einem Zirkus und haben sich objektiv über die Haltung informiert.
Woher wollen Sie das wissen ? Ich denke es handelte sich um eine repräsentative Befragung. Und was Sie sich unter objektiver Information vorstellen kann ich mir lebhaft vorstellen.
Zitat von Tierfreund1
..., da Sie ja keine Tiere in Menschenobhut in Zukunft sehen wollen.
Woher wollen Sie das wissen ? Ich erinnere mich nicht, daß ich dies in einer der Diskussionen hier geschrieben hätte. Bitte bleiben Sie einfach bei den Argumenten, anstatt wilde Spekulationen über meine angeblichen Absichten zu unterstellen. Ich spreche mich hier ausschließlich gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus aus.
Zitat von Tierfreund1
Aber ein Tierfreund und schon lange ein Tierexperte sind sie nicht, ...
Woher wollen Sie das wissen ? Wer sich dafür ausspricht, daß Wildtiere nur artgerecht gehalten werden dürfen, ist in Ihren Augen also kein Tierfreund. Und wer sich nicht der Meinung derer anschließt, für die ein Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus den Wegfall einer Geldquelle bedeuten würde, der ist in Ihren Augen kein Experte.
Ich teile Ihre verwegenen Vorstellungen von Tierfreundschaft und Expertentum nicht.
... die fanatischen Tierschützer, oder die Menschen, die genug zu tun haben, dass es ihren TIeren gut geht.
Und außer diesen Personengruppen gibt es keine anderen, die der Erwähnung wert wären ? Beispielsweise diejenigen, die Geld damit erwirtschaften, Wildtiere nicht artgerecht zu halten und vorzuführen oder diejenigen, die einen zeitgemäßen Tierschutz auch rechtlich verbindlich machen möchten ?
Sind Sie bereit, in Betracht zu ziehen, daß zwischen übler Tierquälerei auf der einen Seite und paradiesischen Zuständen für Tiere auf der anderen Seite eine beachtliche Grauzone existiert, die von der einen Seite zur anderen hin stufenlos immer heller bzw. dunkler wird ?
Für mich ist der Standpunkt derer, die Wildtiere in Zirkussen halten wollen, weil sie damit schließlich auch ihren Lebensunterhalt erwirtschaften, dunkelgrau. Zu dunkel, um behaupten zu können, die Bedürfnisse der Tiere würden angemessen berücksichtigt.
Immer wieder konnte ich feststellen, dass Ablehnung oder Skepsis gegenüber von Tiernummern im Zirkus oft auf absoluter Unkenntnis der Zusammenhänge beruhen. Die Skeptiker wissen meist überhaupt nicht, wie dressiert wird oder dass im Zirkus das Vertrauensverhältnis Mensch-Tier grundsätzlich eine Voraussetzung ist. Klärt man dann auf, kommt es bei den Kritikern (sofern sie vernünftig sind und nicht hoffnungslos der Ideologie von Peta verfallen sind) zu einem "Aha"-Erlebnis: "Ach, wenn das so ist; das wussten wir ja überhaupt nicht..."
Fazit: Richtig beurteilen kann ich nur, was ich auch wirklich kenne. An diesen Kenntnissen mangelt es den Tierrechtlern in aller Regel.
An diesen Kenntnissen mangelt es den Tierrechtlern in aller Regel
Neben den von Ihnen so gern angegangenen Tierrechtlern gibt es auch noch die "normalen" Tierschützer - übrigens die überwiegende Mehrheit in der Tierschutzbewegung.
Fehlende Kenntnisse sind eine unsachliche Unterstellung gegenüber dem Deutschen Tierschutzbund, der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz oder dem Tierschutzbeauftragten des Landes Berlin.
Ich kann mir gut vorstellen, daß es Ihnen lästig ist, Tiere nicht mehr rechtlos stellen zu können. Trotzdem ist der Tierschutz als Staatsziel in das Grundgesetz aufgenommen worden. Die Verfassungsrealität ist auch für Sie bindend, selbst wenn Sie damit nicht einverstanden sind.
Da die Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz erst am 01.08.2002 vorgenommen wurde, war sie bei der Erarbeitung der Richtlinien für die Haltung von Zirkustieren, die bereits am 15.10.1990 beschlossen wurden, leider noch kein maßgebliches Kriterium. Aus diesem Grund halte ich die Richtlinie für verbesserungswürdig. Die Differenzprotokolle der Tierschutzorganisationen, die im Anhang zu der genannten Richtlinie zu finden sind, sollten deswegen entsprechend der aktuellen Verfassungslage in die Richtlinie selbst eingearbeitet werden.
Der Zweck dieser Zirkusleitlinien des Bundesministeriums war und ist, tiergerechte Haltebedingungen festzuschreiben und somit den Tierlehrern und Zirkusbetreibern ebenso wie den kontrollierenden Amtstierärzten eine Richtschnur in die Hand zu geben. Ob der Tierschutz nun als Staatsziel im Grundgesetz steht oder nicht, das spielt hierbei überhaupt keine Rolle.
Zweck dieser Zirkusleitlinien des Bundesministeriums war und ist, tiergerechte Haltebedingungen festzuschreiben
Falsch. Die Richtlinie beschreibt das Mindestmaß dessen, auf das Tierhalter in Zirkussen sich berufen können, um nicht als Tierquäler gelten zu müssen. Bei der Erstellung sind von federführenden Ministerium die wirtschaftlichen Interessen von Tierhaltern gegen den Tierschutz abgewogen worden. Inzwischen allerdings ist von Staats wegen dem Tierschutz ein höheres Gewicht zuzumessen. Deswegen ist die Festschreibung, auf die Sie sich berufen, veraltet.
Zitat von omnis
Ob der Tierschutz nun als Staatsziel im Grundgesetz steht oder nicht, das spielt hierbei überhaupt keine Rolle.
Das ist nur Ihre Meinung. Staatliches Handeln - und dazu gehört auch die Erstellung von Richtlinien für Behörden - hat sich immer an der Verfassung zu orientieren. Ich bin der Auffassung, daß diese Leitlinien einen anderen Inhalt haben müßten, wenn das federführende Ministerium bei ihrer Erstellung auch das Staatsziel des Tierschutzes als Verfassungsrecht zu beachten hat. Da dies bei der Formulierung der Leitlinie noch nicht der Fall war, ist es meine Meinung, daß die Leitlinie dringend überarbeitet werden muß.
Nebenbei bemerkt : Es steht jedem Tierfreund frei, von sich aus mehr zu tun als die Haltung seines Tieres, das er doch so unglaublich liebt, an den vorgegebenen Mindestbedingungen zu orientieren.
Selbst in Zoos und Tierparks sieht man wie verhaltensgestört die Tiere sind.
Der Mensch ist grausam, für Geld muss so manches Tier leiden.
Gerade die großen Wildtiere, die in der Natur in weiten Landschaften leben, eingefercht in kleine Gehege und Boxen !!!
ALLES NUR ZUM VORFÜHREN - EINFACH FURCHTBAR.
Man sollte sich das mal andersrum vorstellen.
Eines zeigt der Verlauf dieser Kampagne gegen Krone in Berlin und auch der Gang dieser Debatte hier in diesem Forum: Es ist sehr leicht, Stimmung gegen den Zirkus zu erzeugen, wenn es aber um Argumente geht, dann sieht die Sache schon ganz anders aus!
Die Debatte um die Haltung von Wildtieren in Zirkussen betrifft nicht allein den Zirkus Krone.
Zitat von omnis
Es ist sehr leicht, Stimmung gegen den Zirkus zu erzeugen, ...
Ihre Darstellung verwechselt den Zirkus als Gesamtbegriff mit der Wildtierhaltung im Zirkus. Wildtierhaltung im nichtsesshaften Betrieb ist nicht gleichbedeutend mit Zirkus im allgemeinen, wie der Cirque de Soleil beweist. Vor einigen Jahren hat auch der Chinesische Staatszirkus in Berlin gastiert : Nicht ein Tier in der Manege - trotzdem ein sehr eindrucksvolles Zirkuserlebnis.
Also : Zirkus ist durchaus möglich, ohne darauf zu beharren, Tiere nicht artgerecht halten zu dürfen.
Zitat von omnis
wenn es aber um Argumente geht, dann sieht die Sache schon ganz anders aus!
Es sieht so aus, daß meine Argumente durch ihr Vorbringen nicht widerlegt worden sind.
Mensch, Leute: Tierrechtler, Tierschützer, Tierfreunde (ich bin selber einer), kommt doch mal wieder auf den Teppich! Selbst wenn Ihr mit der Tierhaltung im Zirkus nicht einverstanden seid, es kann sich nach Eurer Sichtweise (die ich zwar absolut nicht teile) dann doch nur um ein geringfügiges Vergehen handeln. Jeder sieht doch: die Tiere leben dort ihr Leben, werden uralt und sind zufrieden. Vergesst doch bitte nicht die Verhältnismäßigkeit: Tierleid spielt sich in ganz anderen Bereichen ab. Und gar erst das Menschenleid auf dieser Erde. Wer die Welt verbessern möchte, für den gibt es genügend Ansatzpunkte. Aber doch bitte nicht der Zirkus! Wo bleiben hier die Relationen!
es kann sich nach Eurer Sichtweise dann doch nur um ein geringfügiges Vergehen handeln
Für die Tiere, die aufgrund einer nicht artgerechten Haltung erkranken, stellt sich die Perspektive der Geringfügigkeit wohl etwas anders dar. Da Tiere ihre Interessen gegenüber gewerblichen Haltern nicht selbst geltend machen können, sind sie auf die Überwachung der Betriebe, in denen Tiere gehalten werden, durch die Behörden zwingend angewiesen.
Wer mit seinem Auto die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit auch nur wenig überschreitet, macht ebenfalls nur eines geringfügiges Vergehens schuldig. Er muß dennoch ein Bußgeld bezahlen, auch wenn er dem Polizisten erzählt, der solle doch lieber Räuber einfangen. Das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit bleibt oft ohne Folgen. In dem Moment, in dem man deswegen aber nicht mehr rechtzeitig bremsen kann und jemand anderen überfährt, nützt dem Überfahrenen die Geringfügigkeit der Geschindigkeitsübertretung nichts.
Wenn Tiere nun wegen Haltungsbedingungen erkranken, die nicht artgerecht sind, ist diesen Tieren nicht mit dem Hinweis darauf geholfen, daß andere Tiere unter den gleichen Bedingungen noch nicht krank geworden sind.
Die Debatte hier dreht sich allein um Zirkusse. Es wäre schön, wenn Sie beim Thema bleiben könnten.
Es ist sehr wichtig für die Menschen, die hier entscheiden sollen ob sie für oder gegen Tiere im Zirkus stimmen, dass sie wissen welches Endziel sie unterstützen, wenn sie für dieses Teilziel der Tierrechtler sind und die Gruppe dadurch stärken.
Das Endziel der Tierrechtler ist nicht der Schutz der Tiere unter menschlicher Obhut, sondern die Befreiung aller Tiere aus menschlicher Haltung.
Tierrecht ist kein Tierschutz, sondern unter dem Vorwand des Tierschutzes läuft hier scheibchenweise ein ganz gezieltes Tiere-Ausrottungsprogramm. Erst die Tiere über deren Bedürfnisse kaum jemand etwas weiß. Und wenn das erfolgreich war, dann nach und nach alle anderen Tiere in Menschenhand, unsere geliebten Haustiere inbegriffen. Auch Haustierhaltung ist ja nach dem Glauben der Tierrechtler nicht artgerecht und sollte deshalb verboten werden.
Deshalb - lest das Kleingedruckte und passt gut auf Eure Tiere auf!
..., welches Endziel sie unterstützen, wenn sie für dieses Teilziel der Tierrechtler sind ...
Die Unterstützung des Teilziels ist nicht gleichbedeutend mit einer Förderung des Endziels. Wenn ich z.B. nur noch Fleisch aus artgerechter Tierhaltung kaufe, bei einem Betrieb in dem diese Tiere vor der Schlachtung schonend behandelt werden, stärke ich damit nicht die Vegetarierbewegung. Wenn ich auf Fleisch ganz verzichte, stärke ich damit nicht die Veganer. Wenn ich Veganer werde, stärke ich damit nicht diejenigen, die Tiere in Menschenhand ganz verbieten wollen.
Niemand unterstützt Forderungen, die über das Ziel hinausschießen, indem er Forderungen geltend macht, soweit sie tatsächlich berechtigt sind. Wenn ich eine Steuersenkung unterstütze, bedeutet das nicht, daß ich es denen leichter mache, die gar keine Steuern zahlen wollen und wenn ich eine Steuererhöhung unterstütze, mache ich es nicht denen leichter, die sozialistische Traumtänzereien vollführen.
Zitat von Kibou
Deshalb - lest das Kleingedruckte ...
Wir sind in diesem Punkt einer Meinung. Man braucht bloß nichts hineinzuinterpretieren, was nicht auch gedruckt zu lesen steht.
Zitat von Kibou
... und passt gut auf Eure Tiere auf!
Auch in diesem Punkt sind wir einer Meinung. Zusätzliche Anregung : Passt nicht nur auf Eure Tiere auf, sondern auf alle. Ganz besonders dann, wenn deren Halter behaupten : "Ich weiß selbst am besten, was artgerechte Haltung ist, also kümmert Euch um anderes."
Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern leider knallharte Realität. Und sie (die Tierrechtler) tun so, als sei die Forderung nach diesem Verbot berechtigt, was sie aber nicht ist. Damit ist diese Diskussion für mich hier beendet.
Und sie tun so, als sei die Forderung nach diesem Verbot berechtigt, ...
Wirklich schmerzhaft für Sie, diese Sache mit der Meinungsfreiheit, nicht wahr ? Das Leben wäre ja so viel bequemer, wenn Sie allein bestimmen könnten, was richtig und was falsch ist.
Wahrscheinlich ist es das, was Tier"lehrer" so an ihren Tieren schätzen. Die argumentieren nicht.
Zitat von Kibou
Damit ist diese Diskussion für mich hier beendet.
Wollen Sie nochmal mit dem Fuß aufstampfen, um Ihren Argumenten mehr Überzeugungskraft zu verleihen ?
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Jaja, angeblich wird es nicht mehr gemacht, werden keine Wildtiere mehr aus der Natur entnommen. Halten sich wirklich die Zoos und die Zirkusse in allen Ländern daran? Und wenn eine "Partie" seltener Wildtiere mit "unklarer Herkunft" auf dem Markt auftraucht, dann halten sich alle Zoos und alle Zirkusse zurück?
Darf ich fragen wie viele Wildtiere Sie schon dressiert haben, dass Sie darüber so genau Bescheid wissen, wie grenzwertig das ist?
Zähmen von Tieren ist seit alters her eine Kulturleistung von uns Menschen. Jedes Lebewesen hat bestimmte Talente und ein guter Tierlehrer fördert diese. Auch Tiere lernen sehr gerne wenn man sie dafür belohnt, alle Tiere tun das, es gibt da keine Unterschiede zwischen Haus- und Wildtieren.
Der Unterschied in der Dressur von Wild- und Haustieren liegt für mich darin, dass man als Wildtiertrainer noch mehr als wenn man mit Haustieren arbeitet darauf angewiesen ist, dass man das Vertrauen des Tieres hat, dass man ihm gleichbleibend liebevoll begegnet und das Vertrauen seines Tieres niemals enttäuscht. Mal kurz ausrasten, wie man das öfter mal auf Hundeplätzen beobachten kann, geht nicht. Es würde die Arbeit von Wochen und Monaten kaputt machen.
Man muß sehr viel wissen über die jeweilige Tierart, sehr gut beobachten, man braucht sehr viel Humor, Einfühlungsvermögen und ein großes Herz mit sehr viel Liebe. Ein guter Tierlehrer sucht, falls er mal nicht weiter kommt im Training, den Fehler immer bei sich und nie beim Tier. Wir Menschen sind dafür verantwortlich, dass das Tier sich beim Training wohl fühlt, es Erfolg hat und dass es gerne mit uns arbeitet. Nur im tiefen gegenseitigen Vertrauen sind Dinge möglich wie den Kopf in den Rachen eines Löwen halten, oder sich unter einen Elefanten legen.
Die Tiere im Zirkus haben so viel Vertrauen in ihre Menschen, dass Pflegemaßnahmen problemlos möglich sind, sich einige sogar von fremden Menschen berühren lassen. Sie bezaubern uns Menschen mit ihrer Intelligenz und ihrem Eifer. Sie berühren unser Herz, sind wichtige Botschafter für den Erhalt ihrer Art in ihren Heimatländern, denn wir Menschen schützen nur was wir kennen und lieben.
Und das Grausame daran ist, das will man Seitens der Tierrechtler nicht für sich leben, sondern alle Menschen sollen dazu gezwungen werden ohne die Liebe zu ihren Tieren, ohne deren Nähe zu leben. Vertrauen zwischen Mensch und Tier, miteinander leben, einander gut tun, sich lieben, ist eine Höllenqual für die Tiere in den Augen der Tierrechtler, und sie projezieren diese Qual auf die Tiere. Dagegen, das Menschen Tiere halten dürfen sollen Gesetze her, Vertrauen zueinander ist des Teufels, das soll dringend durch möglichst viel Abstand zueinander unterbunden werden.
Lasst sie alle aussterben, die treuen Gefährten der Menschen, und die Zirkus- und Zootiere zuerst. Die sind die leichteste Beute, deren wahre Bedürfnisse kennt kaum einer. Die restlichen Tiere erledigen wir Tierrechtler dann anschließend!
Und für dieses Ziel ist man sich auch für üble Diffamierungen nicht zu schade.
Wie weit hier die Ansichten auseinandergehen zeigt auch die Abstimmung, welche nun einen Gleichstand (mit leichten Vorsprung für "Nein, Zirkustiere werden in der Regel gut gepflegt. Eine rechtliche Verschärfung ist unnötig." hat.) der Meinungen aufzeigt, wobei solche Zeitungsumfragen sicher nicht repräsentativ für die komplette Bevölkerung darstellen, sondern nur Momentaufnahmen aus einer örtlichen Situation und Diskussion entspringen. Trotzdem interessant, dass trotz der massiven Angriffe gegen den Circus Krone in Berlin dieses Voting aufzeigt, dass keine Mehrheit dahinter steht.
Noch läuft die Umfrage und von daher wird sich zeigen wohin sich bis zum Ende des Gastspiels in Berlin die Meinungen ändern. Denn umsomehr Berliner den Circus besuchen, können diese sich selbst ein Bild der Tierhaltung machen und dann objektiv für sich entscheiden. Das ist immer der beste Weg!
je länger die Umfrage nun läuft und desto mehr Circusbesucher des Circus Krone sich vor Ort selber ein Bild gemacht haben, desto klarer fällt das Voting der Umfrage hier aus!
Nein, Zirkustiere werden in der Regel gut gepflegt. Eine rechtliche Verschärfung ist unnötig sagen bist jetzt fast 62 % der Leser des Berliner Tagesspiegel.
Da ist so einer Umfrage natürlich auch viele Leute der speziellen Interessenrichtungen mit abstimmen, ist es nur ein örtlicher Stimmungsbarometer und keine bundesweit gültige Umfrage.
Aber sie zeigt dennoch, dass die Bürger reagieren und ihre momentane Stimmung/Meinung zum Ausdruck bringen.
Da hier die Textbeiträge zunächst sehr anklagend gegen die Tierhaltung im Circus Krone war, löste dies zunächst Verunsicherung aus, doch wie sich nun zeigte, setze nun die Objektivität wieder ein und die Menschen entscheiden selber und lassen sich von ein paar Tierrechtsfanatikern nicht dauerhaft verunsichern. Dies wünschte ich mir auch von den Journalisten und dass diese über die Schönheit eines Circusprogramms berichten und weniger über solche fragwürdigen Behauptungen und Anschuldigungen.
P.B.
Das Votum für Tiere im Circus wird immer eindeutiger.
Die Berliner besuchen den Circus Krone, sind begeistert, verstehen diese unsinnige Diskussion nicht und voten für Tiere im Circus.
Wie erfreulich!!
Was mich nur wundert, wielange diese Umfrage noch läuft, da viele andere Umfragen nach viel kürzerer Zeit schon beendet sind.
Nach welchen Kriterien sind da die Laufzeiten ?
Mir macht die Unterbringung zwischen den Nummern Bauchschmerzen. Deswegen sollten die Tiere in einem Tierpark leben, und nicht in einem Viehwaggon ihr Dasein fristen müssen.
Das Leben der Zirkustiere auf der Reise ist aber in Wahrheit völlig anders als das Bild was sich viele Menschen davon machen, nämlich so ...
Für Zirkustiere ist der Transportwagen ihr Zuhause. Man kann es sich vorstellen wie für einen Hund sein Körbchen. Der Wagen ist für sie ein Ort der Ruhe und der Geborgenheit. Sie sind damit und mit dem Reisen von klein auf vertraut. Sie gehen freiwillig in den Wagen, sie haben dort genügend Platz um es sich gemütlich zu machen und das tun sie auch - so wie viele Hunde die gern Auto fahren ins Auto springen sobald die Tür aufgeht.
Zirkusse reisen selten weit, oft nur ca. 100 bis 200 km und sie fahren meist nachts, wenn die Tiere eh schlafen. Und noch vor dem Zirkuszelt werden am neuen Ort am anderen Morgen die Ausläufe aufgebaut und die Tiere kommen wieder in geräumige Stallzelte, oft sogar mit angegliedertem Auslauf, oder sie können wählen wo sie sich aufhalten möchten, im Wagen oder im Auslauf.
Sie leben also - wenn sie nicht mit ihren Menschen im Winterquartier sind, wo sie so eine Art Tierpark haben - wie ihre Menschen auch. Sie sind einen Teil des Jahres auf der Reise, haben aber ihr Zuhause, einen vertrauten Ort wo sie sich wohlfühlen, immer dabei.
Die Debatte hier dreht sich allein um Zirkusse. Es wäre schön, wenn Sie beim Thema bleiben könnten.
Diese Frage ist ohne Bedeutung. Ich muß auch niemanden töten, bevor ich weiß, daß Mord inakzeptabel ist.
Entscheidendes Kriterium ist jedoch, welche Bedürfnisse des Tieres befriedigt sein müssen, damit artgerechte Haltung gewährleistet ist.
Da Tieren das Bewußtsein dafür fehlt, das ihre Bedürfnisse nicht befriedigt werden, ist es möglich, sich dieses Vertrauen zu erschleichen. Und was spricht dagegen, sich beim Erwerb des Vertrauens auf domestizierte Tierarten zu beschränken, deren tiergerechte Haltung unter Zirkusbedingungen realisierbar ist ?
Das nehmen die Hundehalter, die ihre kleinen Lieblinge überfüttern und so zu Tode mästen auch für sich in Anspruch. Liebe kann fehlgeleitet sein und ist deswegen keine Gewährleistung dafür, das richtige zu tun. Reinheit der Motive schützt den Geliebten nicht vor Schaden.
Wohl kaum dadurch, daß sie auf tierfremde Art vorgeführt werden. Die lila Milka-Kuh ist auch keine Botschafterin für artgerechte Rindermast.
Richtig. Zu den Wildtieren, die geschützt werden sollen, gehört aber auch das richtige Habitat, das geschützt werden muß. Auch das muß man kennen. Es ist nicht die Manege.
St. Florian läßt grüßen. Es ist für mich keine Frage der Schlachtung an sich, solange sie auf möglichst unbelastende Weise durchgeführt wird. Die Art und Weise, auf die Schlachttiere durch die Gegend gekarrt und in den Schlachthöfen vor der eigentlichen Schlachtung mißhandelt werden ist barbarisch, keine Frage. Das ändert nichts daran, daß auch die Haltung von Wildtieren in Zirkussen nicht artgerecht sein kann. Tierschützer engagieren sich im übrigen gegen beide Mißstände.
Tierhalter sind weder ein Volk noch eine eigene Rasse. Eine Anpassung der Leitlinien für die Haltung von Zirkustieren an die aktuelle Verfassungslage ist keine Verfolgung, die ins KZ führt. Es ist irre, daß jeder immer sofort die Nazi-Keule schwingt, wenn er seine Interessen beeinträchtigt sieht.
Muß diese Entwicklung deswegen jetzt zu Ende sein ? Und, auch wenn die Schlagzeile den Sachverhalt leider unzutreffend verkürzt, es geht aktuell darum, die Haltung von Wildtieren - also nicht aller Tiere generell - zu untersagen. "Wild"tiere.
Das ist leider richtig. Wird dadurch die Haltung von Wildtieren in Zirkussen artgerechter ? Kennen Sie das Verursacherprinzip ? Wer einen Mißstand verursacht, der muß auch für die Kosten aufkommen, die für die Beseitigung dieses Mißstands notwendig sind. Da nicht die Tierschützer die Ursache dafür sind, daß Tiere nicht artgerecht gehalten werden, warum sollen die Tierschützer die Kosten dafür tragen, daß Tiere aus tierschutzwidriger Haltung artgerecht untergebracht werden ?
Im Medienzeitalter sollte dies doch genügen, die Tiere in ihrer artgerechten Umgebung zu beobachten; wer möchte schon einen vor Stromstössen angstgeplagten Elefanten oder einen sich vor dem Feuer und der Peitsche geängstigten Löwen ansehen?
Vor sich, in engen Käfigen, ohne Sippenanschluss, von einem Schauplatz zum nächsten gekarrt, unter Aussentemperaturen, die für sie wohl unerträglich sind, dahinhinvegetierende Lebewesen, die in ihrer natürlichen Umgebung mehrere hundert
Quadratkilometer zur Verfügung haben.
Den Zirkustieren wird ihr Stolz und ihre Würde aberkannt, ihr elementares Recht auf Freiheit, sie leiden still vor sich hin, damit das Volk Brot und Spiele erhält, einfach barbarisch.
Ich empfinde es als furchtbar, diese so stolzen Tiere in solch einer erniedrigenden Lage zu sehen, deshalb werde ich NIEMALS in einen solchen Zirkus mit meiner Tochter gehen!
Sie sollten mal wieder einen Circus besuchen und sch von den realen Örtlichkeiten überzeugen.
Sie werden eines Besseren belehrt werden und festsstellen, dass ihre pauschalen Vorurteile, die sie hier äußern, völlig haltlos und unangebracht sind.
Überzeugen Sie sich vor Ort, zum Beispiel im Circus Krone, von den exzellenten und artgerechten Haltungsbedingungen, die ihre Fehlaussagen wiederlegen werden.
Dafür sorgen u.a. die Halter selbst unter regelmäßigen Kontrollen von den Veterinärämtern und Fachleuten.
Lassen Sie sich nicht blenden von militanten Tierrechtlern, die völlig unsachlich, vor allem nicht adäquat argumentieren.
Erleben sie das partnerschaftliche Miteinander von Mensch und Tier. Ermöglichen Sie Ihrer Tochter den hautnahen Kontakt zu Tieren, der für die Wahrnehmungsentwicklung eines Kindes immens wichtig ist! Lassen Sie sich überzeugen und besuchen Sie einen Circus mit Tieren. Sie werden erleben, dass Tiere hier in Würde mit sehr einfühlsamer und umsichtiger Versorgung leben. Erniedrigend ist das, was sich die schon erwähnten Tierrechtler leisten, und mit unfairen Mitteln Unwahrheiten über den Circus verbreiten.
Das brauchen Sie auch nicht, denn dieser Zirkus existiert nicht. Ein Tierlehrer der so arbeiten würde, wie Sie es erzählt bekommen haben, wäre ganz schnell tot.
Die Arbeit der Tierlehrer baut heutzutage auf tiefem Vertrauen zwischen Mensch und Tier auf. Schade, dass Sie sich nicht selbst ein Bild davon machen möchten!
Auch das Märchen von zu kleinen Käfigen stimmt so nicht. Die Käfiganlagen der Raubtiere zum Beispiel bei Krone sind teilweise größer als in einigen Zoos. Oftmals werden diese sogar von den Tieren garnicht genutzt. Trotz offener Transportwagentüren liegen die Löwen oftmals im Wagen und nutzen die Käfige nicht. Übrigens ein Löwe schläft ca. 18 Stunden am Tag. Also werden Löwen kaum eine große Wanderung machen. Außer sie haben Hunger.
Wer kann denn so naiv sein zu denken, dass "Otto Normalverbraucher" nach so langer Zeit diesen Artikel sucht und abstimmt. Nichts ist älter, als die Schlagzeile von gestern.
Seriöse Umfragen, ohne vorherige Stimmungsmache, sagen da eher die Wahrheit.
Das wissen auch die Journalisten,. Na ja, bad news ar good news.
Manchmal kann ich sogar die "Tieraktivisten" verstehen, es kann Spaß machen, andere zu denunzieren, fertig zu machen, hauptsache man fühlt sich als Gutmensch, die Welt ist ja soo schlecht. Nun, wo Fanatismus hinführen kann, das haben wir ja erlebt.
Ich möchte nocheinmal an folgendes erinnern:
Tiere im Zirkus
Am 28.02.2009 stellte der Präsident der GCD Helmut Groscurth dem Vorstand der European Circus Association (ECA) in Anwesenheit des GCD-Präsidiums und Redaktionsteams der Circus Zeitung in München die detailierten Ergebnisse einer repräsentativen Studie der renommierten GfK Marktforschung aus Nürnberg vor.
Danach sehen 85,5 % der Deutschen (Männer und Frauen ab 14 Jahre) gern Tiere im Zirkus. Die eindeutigen Favoriten sind Raubtiere (68,4%), Pferde (62,8%) und Elefanten (60,5%)
Diese Zahlen sprechen eindeuig für sich!
Nun, was auch immer unter "eindeuig" zu verstehen ist ... die Zahlen besagen lediglich, daß den Befragten entweder die Kenntnis über artgerechte Tierhaltung fehlt oder (noch schlimmer) daß den Befragten eine artgerechte Tierhaltung einfach egal ist.
Woher wollen Sie das wissen ? Ich denke es handelte sich um eine repräsentative Befragung. Und was Sie sich unter objektiver Information vorstellen kann ich mir lebhaft vorstellen.
Woher wollen Sie das wissen ? Ich erinnere mich nicht, daß ich dies in einer der Diskussionen hier geschrieben hätte. Bitte bleiben Sie einfach bei den Argumenten, anstatt wilde Spekulationen über meine angeblichen Absichten zu unterstellen. Ich spreche mich hier ausschließlich gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus aus.
Woher wollen Sie das wissen ? Wer sich dafür ausspricht, daß Wildtiere nur artgerecht gehalten werden dürfen, ist in Ihren Augen also kein Tierfreund. Und wer sich nicht der Meinung derer anschließt, für die ein Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus den Wegfall einer Geldquelle bedeuten würde, der ist in Ihren Augen kein Experte.
Ich teile Ihre verwegenen Vorstellungen von Tierfreundschaft und Expertentum nicht.
Und außer diesen Personengruppen gibt es keine anderen, die der Erwähnung wert wären ? Beispielsweise diejenigen, die Geld damit erwirtschaften, Wildtiere nicht artgerecht zu halten und vorzuführen oder diejenigen, die einen zeitgemäßen Tierschutz auch rechtlich verbindlich machen möchten ?
Sind Sie bereit, in Betracht zu ziehen, daß zwischen übler Tierquälerei auf der einen Seite und paradiesischen Zuständen für Tiere auf der anderen Seite eine beachtliche Grauzone existiert, die von der einen Seite zur anderen hin stufenlos immer heller bzw. dunkler wird ?
Für mich ist der Standpunkt derer, die Wildtiere in Zirkussen halten wollen, weil sie damit schließlich auch ihren Lebensunterhalt erwirtschaften, dunkelgrau. Zu dunkel, um behaupten zu können, die Bedürfnisse der Tiere würden angemessen berücksichtigt.
Fazit: Richtig beurteilen kann ich nur, was ich auch wirklich kenne. An diesen Kenntnissen mangelt es den Tierrechtlern in aller Regel.
Neben den von Ihnen so gern angegangenen Tierrechtlern gibt es auch noch die "normalen" Tierschützer - übrigens die überwiegende Mehrheit in der Tierschutzbewegung.
Fehlende Kenntnisse sind eine unsachliche Unterstellung gegenüber dem Deutschen Tierschutzbund, der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz oder dem Tierschutzbeauftragten des Landes Berlin.
Ich kann mir gut vorstellen, daß es Ihnen lästig ist, Tiere nicht mehr rechtlos stellen zu können. Trotzdem ist der Tierschutz als Staatsziel in das Grundgesetz aufgenommen worden. Die Verfassungsrealität ist auch für Sie bindend, selbst wenn Sie damit nicht einverstanden sind.
Da die Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz erst am 01.08.2002 vorgenommen wurde, war sie bei der Erarbeitung der Richtlinien für die Haltung von Zirkustieren, die bereits am 15.10.1990 beschlossen wurden, leider noch kein maßgebliches Kriterium. Aus diesem Grund halte ich die Richtlinie für verbesserungswürdig. Die Differenzprotokolle der Tierschutzorganisationen, die im Anhang zu der genannten Richtlinie zu finden sind, sollten deswegen entsprechend der aktuellen Verfassungslage in die Richtlinie selbst eingearbeitet werden.
Falsch. Die Richtlinie beschreibt das Mindestmaß dessen, auf das Tierhalter in Zirkussen sich berufen können, um nicht als Tierquäler gelten zu müssen. Bei der Erstellung sind von federführenden Ministerium die wirtschaftlichen Interessen von Tierhaltern gegen den Tierschutz abgewogen worden. Inzwischen allerdings ist von Staats wegen dem Tierschutz ein höheres Gewicht zuzumessen. Deswegen ist die Festschreibung, auf die Sie sich berufen, veraltet.
Das ist nur Ihre Meinung. Staatliches Handeln - und dazu gehört auch die Erstellung von Richtlinien für Behörden - hat sich immer an der Verfassung zu orientieren. Ich bin der Auffassung, daß diese Leitlinien einen anderen Inhalt haben müßten, wenn das federführende Ministerium bei ihrer Erstellung auch das Staatsziel des Tierschutzes als Verfassungsrecht zu beachten hat. Da dies bei der Formulierung der Leitlinie noch nicht der Fall war, ist es meine Meinung, daß die Leitlinie dringend überarbeitet werden muß.
Nebenbei bemerkt : Es steht jedem Tierfreund frei, von sich aus mehr zu tun als die Haltung seines Tieres, das er doch so unglaublich liebt, an den vorgegebenen Mindestbedingungen zu orientieren.
Der Mensch ist grausam, für Geld muss so manches Tier leiden.
Gerade die großen Wildtiere, die in der Natur in weiten Landschaften leben, eingefercht in kleine Gehege und Boxen !!!
ALLES NUR ZUM VORFÜHREN - EINFACH FURCHTBAR.
Man sollte sich das mal andersrum vorstellen.
Die Debatte um die Haltung von Wildtieren in Zirkussen betrifft nicht allein den Zirkus Krone.
Ihre Darstellung verwechselt den Zirkus als Gesamtbegriff mit der Wildtierhaltung im Zirkus. Wildtierhaltung im nichtsesshaften Betrieb ist nicht gleichbedeutend mit Zirkus im allgemeinen, wie der Cirque de Soleil beweist. Vor einigen Jahren hat auch der Chinesische Staatszirkus in Berlin gastiert : Nicht ein Tier in der Manege - trotzdem ein sehr eindrucksvolles Zirkuserlebnis.
Also : Zirkus ist durchaus möglich, ohne darauf zu beharren, Tiere nicht artgerecht halten zu dürfen.
Es sieht so aus, daß meine Argumente durch ihr Vorbringen nicht widerlegt worden sind.
Für die Tiere, die aufgrund einer nicht artgerechten Haltung erkranken, stellt sich die Perspektive der Geringfügigkeit wohl etwas anders dar. Da Tiere ihre Interessen gegenüber gewerblichen Haltern nicht selbst geltend machen können, sind sie auf die Überwachung der Betriebe, in denen Tiere gehalten werden, durch die Behörden zwingend angewiesen.
Wer mit seinem Auto die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit auch nur wenig überschreitet, macht ebenfalls nur eines geringfügiges Vergehens schuldig. Er muß dennoch ein Bußgeld bezahlen, auch wenn er dem Polizisten erzählt, der solle doch lieber Räuber einfangen. Das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit bleibt oft ohne Folgen. In dem Moment, in dem man deswegen aber nicht mehr rechtzeitig bremsen kann und jemand anderen überfährt, nützt dem Überfahrenen die Geringfügigkeit der Geschindigkeitsübertretung nichts.
Wenn Tiere nun wegen Haltungsbedingungen erkranken, die nicht artgerecht sind, ist diesen Tieren nicht mit dem Hinweis darauf geholfen, daß andere Tiere unter den gleichen Bedingungen noch nicht krank geworden sind.
Nicht bei Sankt Florian.
Es ist sehr wichtig für die Menschen, die hier entscheiden sollen ob sie für oder gegen Tiere im Zirkus stimmen, dass sie wissen welches Endziel sie unterstützen, wenn sie für dieses Teilziel der Tierrechtler sind und die Gruppe dadurch stärken.
Das Endziel der Tierrechtler ist nicht der Schutz der Tiere unter menschlicher Obhut, sondern die Befreiung aller Tiere aus menschlicher Haltung.
Tierrecht ist kein Tierschutz, sondern unter dem Vorwand des Tierschutzes läuft hier scheibchenweise ein ganz gezieltes Tiere-Ausrottungsprogramm. Erst die Tiere über deren Bedürfnisse kaum jemand etwas weiß. Und wenn das erfolgreich war, dann nach und nach alle anderen Tiere in Menschenhand, unsere geliebten Haustiere inbegriffen. Auch Haustierhaltung ist ja nach dem Glauben der Tierrechtler nicht artgerecht und sollte deshalb verboten werden.
Deshalb - lest das Kleingedruckte und passt gut auf Eure Tiere auf!
Die Unterstützung des Teilziels ist nicht gleichbedeutend mit einer Förderung des Endziels. Wenn ich z.B. nur noch Fleisch aus artgerechter Tierhaltung kaufe, bei einem Betrieb in dem diese Tiere vor der Schlachtung schonend behandelt werden, stärke ich damit nicht die Vegetarierbewegung. Wenn ich auf Fleisch ganz verzichte, stärke ich damit nicht die Veganer. Wenn ich Veganer werde, stärke ich damit nicht diejenigen, die Tiere in Menschenhand ganz verbieten wollen.
Niemand unterstützt Forderungen, die über das Ziel hinausschießen, indem er Forderungen geltend macht, soweit sie tatsächlich berechtigt sind. Wenn ich eine Steuersenkung unterstütze, bedeutet das nicht, daß ich es denen leichter mache, die gar keine Steuern zahlen wollen und wenn ich eine Steuererhöhung unterstütze, mache ich es nicht denen leichter, die sozialistische Traumtänzereien vollführen.
Wir sind in diesem Punkt einer Meinung. Man braucht bloß nichts hineinzuinterpretieren, was nicht auch gedruckt zu lesen steht.
Auch in diesem Punkt sind wir einer Meinung. Zusätzliche Anregung : Passt nicht nur auf Eure Tiere auf, sondern auf alle. Ganz besonders dann, wenn deren Halter behaupten : "Ich weiß selbst am besten, was artgerechte Haltung ist, also kümmert Euch um anderes."
Wirklich schmerzhaft für Sie, diese Sache mit der Meinungsfreiheit, nicht wahr ? Das Leben wäre ja so viel bequemer, wenn Sie allein bestimmen könnten, was richtig und was falsch ist.
Wahrscheinlich ist es das, was Tier"lehrer" so an ihren Tieren schätzen. Die argumentieren nicht.
Wollen Sie nochmal mit dem Fuß aufstampfen, um Ihren Argumenten mehr Überzeugungskraft zu verleihen ?