Meinung : Unhaltbare Zustände

„Einsatz im Feindgebiet / Provoziert, beschimpft und getreten: Was ein Polizist auf Streife in Neukölln erlebt. Ein Erlebnisbericht“ von Karlheinz Gaertner vom 1. Juni

Erschreckend, aber offensichtlich immer noch nicht aufrüttelnd genug für Politik und Gesellschaft. Ein Mangel an Respekt vor staatlichen, gesellschaftlichen und auch privaten Regeln und Autoritäten zieht sich ja immer offenkundiger durch alle Gesellschaftsschichten. Leider wird dadurch ein freiheitliches Miteinander irgendwann immer mehr gefährdet. Eine Partei ohne rechte Anwandlungen sollte dieses Thema mit höchster Dringlichkeit aufgreifen, ehe der Ruf nach einer starken Hand laut wird.

Sebastian Ahlers, Berlin-Kreuzberg

Dieser Artikel ist nicht der erste, der von unhaltbaren Zuständen in einigen Stadtteilen Berlins berichtet, dennoch ist er erschütternd, berichtet er doch von einer Aggressivität und Menschenverachtung in Teilen der Bevölkerung der Polizei gegenüber.

Genau diese Aggressivität erleben auch Lehrerinnen und Lehrer immer wieder in ihrer täglichen Arbeit in den sogenannten Brennpunktschulen. Wir sprechen dann gern von den bildungsfernen Familien. Natürlich hat dieses respektlose Verhalten auch etwas mit Bildungsferne zu tun, aber noch viel mehr mit Gesellschaftsferne – übrigens mit steigender Tendenz.

Thomas Seifert, Berlin-Hermsdorf

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