Meinung : Unser Tiergarten

„Durchgefallen“ vom 19. November

Der Autor schwärmt geradezu rührselig von der multikulturellen Brutzlergesellschaft. Es ist unglaublich, wie man nach jahrelangen vergeblichen Versuchen, diese Brutzler dazu auffordert, ihren Müll selbst zu beseitigen. Selbst ein Meter bis zu den Müllcontainern ist zu weit, um den Dreck zu entsorgen.

Die Touristen, die sich von Reiseführern da durch den Tiergarten führen lassen, tun mir Leid. Der Park wird von Jahr zu Jahr schwer beschädigt und 300 000 Euro kostet die Beseitigung. Berlin als Posemuckel zu bezeichnen, ist grotesk, um es milde auszudrücken. Geld wird dringend in unendlich vielen sozialen Einrichtungen gebraucht. Dieser Park gehört allen Berlinern, auch am Samstag und Sonntag und nicht nur irgendwelchen unerzogenen Menschen. Berlin bietet den Touristen viele schöne Parks und viele Menschen aus allen Kulturen sind auf den Straßen und in Cafes.

Volrath Hoene, Berlin-Grunewald

Ich gehöre also zu den „Posemucklern“ und bemerke kritisch zur Freude der verbreitenden multikulturellen Brutzler: Schon seit Jahren werden immer wieder Appelle an die Griller im Tiergarten gerichtet, den Platz sauber zu verlassen, aber fast jeder Brutzler kümmert sich nicht um seine Hinterlassenschaft. Wenn unsere Migranten es mit der neuen Heimat Ernst nehmen würden, hätten wir jetzt nicht diese Müllprobleme. Es ist unser gemeinsamer Tiergarten, wir haben ihn 1945 abgeholzt, um nicht zu erfrieren, wir haben ihn wieder neu bepflanzt, um uns zu erfreuen und inmitten unserer Stadt eine grüne Lunge zu haben, und wir wollen nicht in Qualm und Dreck ersticken. Übrigens Dank an das Gartenbauamt, die versuchen die Hinterlassenschaften zu entsorgen und Langzeitschäden beseitigen.

Meine Bitte an alle, bewahrt unseren Tiergarten, er ist ein Teil von uns!

Gerhard Barz, Berlin

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