Meinung : Verletzter Stolz

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Es ist ein Trauerspiel. Während im Irak heftig bombardiert und gekämpft wird, wissen die Staats und Regierungschefs der EU nichts Besseres zu tun, als ihren alten Streit über das amerikanische Vorgehen fortzusetzen. Frankreichs Präsident Chirac geht dabei mit schlechtem Beispiel voran. Sein schroffes Nein zu einem möglichen UN-Mandat für eine Nachkriegsverwaltung schwächt die Position der Vereinten Nationen und damit letztlich auch die Rolle von Paris. Denn so viel ist klar: Nur wenn der Weltsicherheitsrat wieder Einfluss auf das zukünftige Geschehen gewinnt, können die Veto-Macht Frankreich und das übrige Europa die Entwicklung in ihrem Sinne beeinflussen.

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