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Was diese Woche bei tagesspiegel.de Thema war

„Platzängste“ hieß es am Donnerstag auf Seite 3 des Tagesspiegels. Sandra Daßler und Peter Knobloch beschrieben darin das Schicksal mehrerer Roma-Familien, die wochenlang im Görlitzer Park campiert hatten. Ein Thema, das von unseren Lesern auf tagesspiegel.de ausführlich und intensiv diskutiert wurde.

Mehr als 200 Kommentare zog der Artikel nach sich, wobei die Bandbreite von Mitleid bis Ablehnung reichte. So befürchtet User „Oblomow“ beispielsweise neue Schwierigkeiten nach dem Umzug einer der Familien: „Es wird keine zwei Wochen dauern und all die typischen Lebensumstände, die überall vorherrschen und mit Recht kritisiert werden, treten auch dort auf.“ User „tessin-back“ hält dagegen, „Man kann den Roma ja einiges vorwerfen …, was mich aber auf die Palme bringt, ist die Tatsache, dass man die Orientierungslosigkeit der Roma missbraucht, in dem sie zum Opfer windiger, kapitaler Interessen werden.“

Um Opfer und Täter ging es in dieser Woche auch im Prozess gegen den U-Bahn-Schläger Torben P. Dabei sind sich die meisten Leser einig und fordern wahlweise die „Höchststrafe“ für den Angeklagten oder gleich „Lebenslang!“ („mayday“), denn alles andere „wäre … ein Signal in die falsche Richtung“, wie es „stachel.v.tagesigel“ ausdrückt. User „josieberlin“ unterstellt Torben P. gar eine „Reue-Show für die Galerie“ und trifft es damit offenbar. Denn, so fragt „zacha“, „Kann es überhaupt glaubhafte Reue bei so einer Tat geben? Die Verletzungen werden … nicht geheilt – weder die psychischen noch die physischen.“ leo

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