VOM NETZ GENOMMEN : VOM NETZ GENOMMEN

Was in dieser Woche bei tagesspiegel.de Thema war.

Das Berliner Flughafen-Debakel beherrschte auch bei uns in der Online-Community wochenlang die Diskussion. Jedoch fand sie in vergangenen Woche eine konstruktive Note. Denn die Bankräuber von Steglitz hatten so präzise und professionell gearbeitet, dass sie als Facharbeiter für den Flughafen in Schönefeld vorgeschlagen wurden. Der User „13585Spandau“ schrieb: „Professionelle und präzise Bautätigkeit ist also doch möglich in Berlin. Kann man den Mann mit dem Muttermal und seine Crew bitte für den BER rekrutieren?“ „Einen 45m langen Tunnel ins Ziel zu bringen inkl. einer kleinen Kurve, das spricht schon für erheblichen Planungs- und Vermessungsaufwand“ und verdiene „Respekt“, schreibt auch der „Polizeiphilosoph“. Für den User „winfors“ ist die Tunnelgraberei Ausdruck „von ausdauernder Disziplin“ und „zielstrebigem, kollegialem und wohlkoordiniertem Verhalten“ und sollte daher als „Beispiel ausgeprägten sozialen Gemeinschaftswesens in den Ethikunterricht aller Berliner Bildungsinstitutionen“ eingebracht werden. „Kessywoman“ empfiehlt, „wenigstens ein Schulungs-Video für BER-Projektmanager und Aufsichtsräte“ zu erstellen.

Aber geht diese Professionalität auf das Konto eines Berliners? „Das waren sowieso die Schwaben“, schreibt „Alexander1“. Das sieht „Klarinette“ anders: „Schwaben machen keine halben Sachen.“ Aber die „Schwaben hätten außerdem vor der Flucht in der Garage noch gekehrt“, meint der User „phb“ und resümiert: „Sieht also doch stark nach echten Berlinern aus.“ mtr

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