Meinung : Wale in der Moldau

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Ja, es geht zu Herzen, wenn wieder ein Wal irgendwo strandet und den Rückweg nicht findet. Und wenn die verrufensten aller Walfeinde, die Japaner, ganze Herden zu Forschungszwecken umbringen wollen, dann empört das Menschen in aller Welt, zum Beispiel in Tschechien. Doch das erklärt nicht, warum das Binnenland derzeit von Greenpeace gedrängt wird, sich der Internationalen Walfangkommission anzuschließen. Möglicherweise für den Fall, dass mal einer in der Moldau schwimmt und sie in Prag dann nicht wissen, ob er harpuniert werden darf oder nicht? Oder geht es Greenpeace in diesem Fall doch mehr darum, Stimmvieh zu erlegen für die nächsten internationalen Verhandlungen? Es ist offenbar nicht risikolos, sich allzu intensiv mit Tieren zu beschäftigen. Dies bestätigt jetzt auch die neueste Erkenntnis über Anita Newkirk, die Chefin der Tierschutzorganisation Peta. Sie verfügt in ihrem Testament, ihr Körper dürfe nach dem Tode bei einem gemütlichen Barbecue gegrillt und aufgegessen werden, um der Welt deutlich zu machen, dass auch eine menschliche Leiche nur Fleisch sei. Demnächst kommt Paul McCartney, ihr prominentester Anhänger, nach Deutschland. Wir sollten ihn fragen, ob er zum Essen eingeladen ist.

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