Meinung : Weltherrschaft

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Die unabhängige bulgarische Zeitung „24 Tschassa“ schreibt zur Rede von US-Präsident George Bush in West Point: Die Doktrin Bushs kann mit der berühmten Monroe-Doktrin von 1823 verglichen werden. Genau das Gleiche geschieht mit der Vorherrschaft, die jetzt Bush in der Welt verkündete. Nach mehreren Jahrzehnten werden die USA es dann schaffen, den Planeten in ein einheitliches System zu integrieren. Das neue Imperium geht noch viel weiter als damals der Begriff Hegemonie. Zunächst nämlich verzichten die Nationalstaaten auf ihre militärische Souveränität. Dann auf die rechtliche. Sie vereinigen allmählich ihre Verwaltungs- und Handelssysteme, sogar ihre Währungen, und sie werden so nach und nach zum einheitlichen Weltstaat. So wie es heute den Euro gibt, wird es Morgen den Worlddollar oder einfach den Wallar geben. All das kann kaum der Verdienst der fast mythischen terroristischen Organisation Al Qaida sein. Wenn es Al Qaida nicht gäbe, hätte US-Präsident Bush sie wohl erfinden müssen.

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