Meinung : Wir sind das Volk

Zur Berichterstattung über Stuttgart 21

Nun zeigen die baden-württembergischen Politiker was sie von dem Volk, dass sie gewählt und dem sie verpflichtet sind, halten. Nichts. Unterschriftenaktionen für Volksbegehren werden ignoriert, friedliche Demonstranten werden von der Polizei brutal angegriffen und hinterher durch die verantwortlichen Politiker verhöhnt. Da zeigt sich wie sehr sich die Politik vor dem Volk fürchtet, man könnte ja mal seine Meinung ändern müssen. Die baden-württembergische CDU hat sich mit Stuttgart 21 und ihrem feudalen Verhalten das eigene Waterloo geschaffen.

Olaf Heimburger, Berlin-Heiligensee

Treten Sie zurück Herr Mappus und nehmen Sie die großkotzigen, schwachsinnigen und umweltzerstörenden Stuttgart-21-Pläne direkt dorthin mit, wo der Pfeffer wächst!

Hier herrscht keine Demokratie, hier herrscht pure Diktatur – und nicht erst seit gestern mit dem Auffahren der Wasserwerfer gegen Babies, Jugendliche und Rentner. Was war 2007 in Heiligendamm? Was läuft sonst ab im Land bei jeder Forderung der Bürger, die der herrschenden Klientel nicht passt, wie aktuell mit dem Atom-Deal?

„Rechtswidrige Gewalt, Misshandlung und Diskriminierung durch Staatsorgane sind Menschenrechtsverletzungen. Doch wenn die Täter Polizisten sind, gehen sie oft straffrei aus – in vielen Fällen auch in Deutschland. Zu oft bleiben die Täter im Dunkeln und der Staat tatenlos“, konstatiert Amnesty International Deutschland.

Stephanie J. Goldbach,

Berlin-Charlottenburg

Aus eigener Anschauung weiß ich, dass bei den Demonstrationen gegen Stuttgart 21 sehr friedliche, besonnene, normale Bürger aller Altersklassen teilnehmen und sich gegen ein milliardenverschlingendes Projekt zur Wehr setzen. Ein absurderes Bauvorhaben ist bei allen tagtäglichen Sparzwängen nicht vorstellbar.

Spätestens bei der Landtagswahl im März wird die derzeitige Landesregierung in Baden-Württemberg ihre Quittung bekommen - die Wähler werden die brutalen und unverhältnismäßigen Polizeieinsätze nicht vergessen. Eine Umkehr kann es jederzeit geben. Gerade zum 3. Oktober sollten auch die Regierungen in Berlin und Stuttgart an „Wir sind das Volk“ denken und innehalten – es ist allerhöchste Zeit für eine Umkehr!

Dr. Klaus Peter Latté,

Berlin-Wilhelmstadt

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