Meinung : Wortbruch

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Die russische „Kommersant“ schreibt über Deutschland und den Stabilitätspakt:

Deutschland hat den Stabilitätspakt gesprengt. Laut Finanzminister Eichel wird das Defizit über der Grenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen. Für so etwas wird man aus der EuroZone verjagt und bekommt die Gemeinschaftswährung entzogen. Nur, den Hauptinitiator der Gemeinschaftswährung auszuschließen, ist kein Vergnügen. Es wird wohl so kommen: Der Stabilitätspakt wird in einen Flexibilitätspakt umgewandelt. Und für Klagen über die Schwäche des Euro ist dann niemand zuständig.

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