Meinung : Zaghaftes Gedenken

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Die linksliberale französische Tageszeitung „Libération“ in Paris befasst sich mit den Gedenkfeiern zum 11. September:

Es war ein eher befremdliches Gedenken am 11. September, dem Jahrestag der Anschläge auf die Vereinigten Staaten: Auf der einen Seite des Atlantiks war ein ganzes Land bewegt, um am Jahrestag des Blutbades der mehr als 3000 unschuldigen Opfer zu gedenken, unter der Teilnahme von Dutzenden von Nationalitäten. Auf der anderen Seite des Atlantiks, nämlich auf der unsrigen, gab es stattdessen nur einige wenige dürftige Zeremonien, wenige Sätze dem Anlass entsprechend. Kurz gesagt, war es nur das notwendige Minimum, als wenn der Aufruhr der Gefühle über die Verbrechen der Al-Qaida-Terroristen ein Jahr danach nur noch peinliche Gefühle hervorriefe.

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