• Zwischen den Welten Wir müssen den hier praktizierten Islam verwestlichen, so wie Deutschland nach 1945 verwestlicht worden ist.

Meinung : Zwischen den Welten Wir müssen den hier praktizierten Islam verwestlichen, so wie Deutschland nach 1945 verwestlicht worden ist.

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Multikulturelles Pathos reicht nicht: Wer Muslime in die deutsche Wertegemeinschaft integrieren will, muss ihnen eine Identität bieten / Von Bassam Tibi

Die meisten Beobachter neigen dazu, die jüngsten antijüdischen Ausschreitungen der Beurs in Frankreich nicht als Ausdruck des traditionellen Antisemitismus zu deuten, der durch das neuerliche radikale Vorgehen des Ministerpräsidenten Ariel Scharon in den palästinensischen Autonomiegebieten zusätzlich geschürt wurde. Vielmehr vertreten diese Kommentatoren die Auffassung, dass die verabscheuungswürdigen Taten der islamisch-arabischen Migrantenkinder aus Nordafrika die Folge fehlender Integration seien. In Bezug auf Deutschland bin ich – selbst Migrant – der Meinung, dass es ebenfalls nicht gelungen ist, die muslimischen Zuwanderer zu integrieren.

Unter Einwanderung verstehe ich Migration, die gesteuert ist, die gegenwärtige Zuwanderung erfolgt hingegen wildwüchsig, das heißt ohne Regeln. Zu jeder Einwanderung gehört eine Politik der Integration, die inklusiv ist, insofern sie die eingewanderten Menschen in das bestehende Gemeinwesen eingliedert. In der gesamten deutschen Diskussion fehlt die soeben vorgenommene Differenzierung zwischen Ein- und Zuwanderung sowie ein Bewusstsein über die Problematik der Integration. Denn obwohl dieses Thema häufiger Diskussionsgegenstand ist, fehlt die inhaltliche Auseinandersetzung.

In dem umstrittenen Migrations-Gesetz ist die Rede von Zu- nicht von Einwanderung. Integration wird auf die Teilnahme an Sprachkursen reduziert, deren Kosten sich der Bund durch Verweis an die Kommunen entledigt. Was meint aber Integration und warum ist diese bisher in Deutschland als gescheitert zu betrachten? Die Politiker in Deutschland haben jedenfalls anscheinend keine Lehren aus den tragischen Ereignissen des 11. September gezogen.

Terror als Diasporaproblem

Die Auffassung, dass Sicherheit mit Migration in Verbindung steht, wurde durch die Terroranschläge des 11. September konkretisiert, da diese bekanntermaßen in der deutschen Islam-Diaspora vorbereitet wurden. Andere westliche Länder, vor allem die USA, aber auch europäische Staaten, haben die nötigen Konsequenzen gezogen. So hat der britische Labour-Innenminister David Blunket im Parlament die Meinung vertreten, dass islamische Migranten als Voraussetzung für ihre Integration, die Werte der britischen Demokratie zu akzeptieren hätten. Islamisten der britischen Islam-Diaspora griffen Blunket daraufhin an und rückten ihn mit ihren Beschuldigungen in die Nähe des „Rechtsradikalismus". Aber das trifft eher auf seine islamistischen Gegner zu, die etwa in ihrer Londoner Gemeindezeitung „Demokratie als Unglauben" abstempeln.

Seit dem 11. September steht fest, dass das Erlernen der Sprache allein noch kein Indikator für eine gelungene Integration ist. Der Anführer der Terrorpiloten von New York, der ägyptische Islamist Mohammed Atta, kam aus Hamburg und sprach fließend Deutsch. Dies hat ihn jedoch nicht daran gehindert, die Türme des World Trade Centers, gewissermaßen die säkularen Kathedralen der westlichen Welt, zu zerstören und damit der westlichen Zivilisation den Krieg zu erklären. Dies zeigt, dass Integration zu den zentralen Instrumenten des nicht-militärischen Kampfes gegen den Terrorismus gehört.

Gewiss, Integration lässt sich nicht per Gesetz verordnen, aber ebenso wenig erfolgt sie allein über die Teilnahme an Sprachkursen, wie es das deutsche Zuwanderungsgesetz vorsieht. Bisher schufen sich islamische Fundamentalisten eine Ruhezone innerhalb der europäischen Islam-Diaspora. Nur die Integration islamischer Migranten bietet ein wirksames Mittel gegen deren religiösen Extremismus. Dabei bedeutet Integration – im Gegensatz zur Assimilation – nicht die Aufgabe der eigenen kulturellen Identität. Vielmehr stellt sie für die Migranten eine Bereicherung dar, weil sie im Aufnahmeland eine Bürgeridentität annehmen, die das Gefühl des Fremdseins zu Gunsten einer Mitgliedschaft in einem zivilen Gemeinwesen ablöst.

In einer demokratischen Gesellschaft bedeutet Integration, sich in ein politisch-zivilgesellschaftliches Gebilde einzuordnen und ein Zugehörigkeitsgefühl zu diesem zu entwickeln. In der demokratisch bestimmten Bundesrepublik bedeutet Integration für muslimische Migranten, die Identität eines deutschen Bürgers zu erlangen. Wer dies zurückweist, der befürwortet das Entstehen von Parallelgesellschaften und ignoriert damit die Gefahr der Balkanisierung.

Ein Pass trägt nicht zur Integration bei, wenn damit keine „Identität" verbunden ist. Mein deutscher Pass vermittelt mir, im Gegensatz zum US-Pass von Syrern, die in den USA leben, keine Identität. Der in Harvard lehrende Deutschlandexperte deutsch-jüdischer Herkunft Charles Maier sprach in Harvard auf der Veranstaltung „Reimagined Communities and Identities: Being German“ in diesem Zusammenhang von „citizenship of the heart". Könnte sich Integration in Deutschland mit den USA als Vorbild gestalten? Wiederholt erlebte ich in den USA, dass dieses Land Menschen aus meiner islamischen Zivilisation eine zusätzliche Identität bietet, die mir Deutschland nicht gibt. Hier bin ich „Syrer mit deutschem Pass“.

In Westeuropa gibt es einen Bevölkerungsanteil von 15 Millionen Muslimen aus dem Mittelmeerraum, Asien und Afrika. Zu dieser Islam-Diaspora gehören etwa 3,5 Millionen in Deutschland lebende Muslime (etwa 2,5 Millionen Türken und Kurden, etwa eine halbe Million Araber und eine halbe Million aus anderen Teilen der islamischen Zivilisation). Ich behaupte, dass nur ein geringer Teil wirklich integriert ist. Das Beispiel meiner Person zeigt, dass Einbürgerung noch keine Integration bedeutet. Zu den wenigen integrierten Muslimen in Deutschland gehört der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir, der auf der zitierten Harvard-Veranstaltung als deutscher Bürger auftrat und im n Deutschlands sprach. Die deutsche Universität bietet mir eine derartige Zugehörigkeit zum deutschen Gemeinwesen nicht. Wie ist Integration jedoch für in Deutschland lebende Muslime zu gestalten?

„Deutschsein" sollte nach 1945 anders bestimmt werden, es sollte nichts anderes als die Zugehörigkeit zu einem demokratischen Gemeinwesen im Sinne einer Wertegemeinschaft bedeuten, der auch die Migranten angehören könnten. Deutsche Demokraten sprechen seither von der Verwestlichung der politischen Kultur Deutschlands. Wertebezogenes Westlichsein steht in Deutschland auf dem Papier, zum Beispiel in den ersten 19 Artikeln des Grundgesetzes, ist aber nicht prägend für die politische Kultur dieses Landes. Das Ziel der Integration können wir nur dann erreichen, wenn beide Seiten, Deutsche und Migranten die Bereitschaft dazu zeigen. Nur wenn Deutsche und Muslime integrationswillig sind – was bisher noch nicht der Fall ist – besteht Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben. Das fordert von Muslimen in Deutschland aber eine Harmonisierung des Islams mit den Werten Westeuropas.

Im Rahmen einer multiplen Identität ist es durchaus möglich, zugleich Europäer und Muslim zu sein. Muslime sind in Deutschland jedoch weitgehend Fremde, unabhängig davon, ob sie über einen deutschen Pass verfügen. Dieser ist lediglich ein Beleg für die erfolgreiche juristische Prozedur der Einbürgerung, schließt aber nicht die Annahme einer Bürgeridentität mit entsprechender Werteorientierung, also die Integration, ein. Die Voraussetzungen dafür sind nicht vorhanden, weil die entsprechende Gesellschaftspolitik dafür in Deutschland noch fehlt.

Manch Deutscher mag sich fragen: Warum sollen wir unter Integration die Identifikation mit einem demokratischen Gemeinwesen und die Annahme seiner Werte verstehen? Die Gegenfrage wäre: Ist es möglich, Fremde ohne eine Bürgeridentität zu integrieren? Will man uns vielleicht nur als „Gastarbeiter" oder „ausländische Mitbürger" im Land haben?

Einer weiteren höchst sensiblen Frage müssen wir uns nach dem 11. September ohne Rücksicht auf bisherige Tabus des Multikulturalismus stellen, anstatt sie wie bisher zu verdrängen. Können Muslime europäische Bürger in einem säkularen Gemeinwesen werden? Bei dem bereits angeführten Harvard-Symposium, an dem Amerikaner und Europäer, darunter gleichermaßen ethnische und Wahldeutsche (Dan Diner als Jude, Cem Özdemir und ich als Muslime) sprachen, wurde der Multikulturalismus, der seine Wurzeln in Amerika hat, herausgefordert, weil er die Integration plus Identität nicht befürwortet. Die zentrale Annahme des Multikulturalismus ist, dass Migranten ein Recht auf „free space/Freiraum" für ihre nicht-westliche Kultur innerhalb westlicher Gesellschaften haben; man nennt dies: multikulturellen Kommunitarismus.

Mosaik ohne gemeinsame Werte

Dies bedeutet, dass unterschiedliche Kulturgemeinschaften (cultural communities) mosaikartig nebeneinander existieren können, ohne gemeinsame Werte zu teilen. Vor dem Hintergrund der Tragödie vom 11. September ist jedoch deutlich geworden, dass der Multi-Kulti-Kommunitarismus und der von ihm gewährte „free space" zu Parallelgesellschaften führt und somit zu einem Sicherheitsrisiko wird. Um die Dringlichkeit dieser Erkenntnis verständlich zu machen, müssen wir uns zunächst vergegenwärtigen, was am 11. September geschehen ist. War es schlicht die kriminelle Tat einer Bande namens Al Qaida, die als Bin-Laden-Connection über ein globales Netzwerk verfügt? Oder war sie doch mehr als das? Was hat sie mit Migration und Integration zu tun? Eins steht fest: Vor allem in Deutschland können wir es uns nicht leisten, schnell zur Tagesordnung zurückzukehren und die Terroranschläge zu verdrängen. Sie waren weit mehr als eine kriminelle Tat; sie dokumentieren eine Zeitwende. So besteht nicht nur ein großer Bedarf, die Welt des Islam, besser zu verstehen, sondern auch das Bemühen, die im Westen lebenden Muslime zu integrieren. Das bedeutet, dass wir den in Deutschland praktizierten Islam durch die Integration seiner Anhänger so verwestlichen müssen, wie dieses Land seit 1945 verwestlicht worden ist.

Der 11. September war ein Angriff auf die westliche Zivilisation, der auf westlichem Boden vorbereitet wurde. Dabei wurde die Diaspora-Kultur des Islam von der Bin-Laden-Connection missbraucht. Die Tatsache, dass dieser Angriff auch auf deutschem Boden geplant wurde, zwingt uns, bisher gepflegte Tabus aufzugeben. Um einen Generalverdacht gegen den Islam und die Muslime auszuschließen, betone ich, dass integrierte Muslime als Bürger Europas sich niemals in solche Angriffe auf die westliche Zivilisation verwickeln lassen würden. Wie aber können wir das bei vielen Muslimen vorhandene „Feindbild Westen" abbauen und sie zu europäischen Bürgern machen? Was ist Integration und wie integrieren wir die Muslime in die Gemeinschaft europäischer Bürger? Wenn Muslime mit dem Herzen europäische Bürger wären, würden sie die Werte des Gemeinwesens, in das sie sich durch Integration eingliedern, bejahen. Zusätzlich zu der islamischen Identität hätten sie auf diese Weise eine europäische, also eine multiple Identität.

Integration ist das wirksamste gesellschaftspolitische Instrument gegen den religiösen Extremismus, aus dem auch der Terrorismus hervorgeht. Diese These beinhaltet folgende Differenzierungen:

1) Wir dürfen die Attentate vom 11. September nicht herunterspielen, indem wir sie als kriminelle Tat von wenigen religiösen Fanatikern werten. Vielmehr handelt es sich dabei um eine von Islamisten ausgesprochene Kriegserklärung an den Westen und seine Werte. Der Islamismus ist heute leider eine wichtige Strömung innerhalb der islamischen Zivilisation.

2) Wir dürfen Islam als Religion und Kultur nicht mit dem Islamismus als politischer Strömung verwechseln. Denn damit tragen wir nicht nur zum Feindbild Islam bei, sondern spielen das Spiel der Islamisten mit, deren Voraussetzung eine parallelgesellschaftliche Islam-Diaspora ist. Die Islamisten weisen die Differenzierung zwischen Islam und Islamismus ebenfalls zurück und verwenden den Islam als Camouflage. Ihre Devise lautet „Angriff ist die beste Verteidigung: Wer uns kritisiert, trägt zum Feindbild Islam bei.“ So entwaffnen sie ihre Kritiker.

Besonders in Deutschland ist die Integration ein heißes Eisen, weil die Deutschen angesichts ihrer Vergangenheit nicht nur Schwierigkeiten mit ihrer eigenen Identität haben, sondern dieses Problem sogar komplett verdrängen. Bleibt zu fragen, welche Identität die Deutschen mit den muslimischen Migranten teilen könnten? Bei der Erörterung dieser Thematik stoße ich in Deutschland immer wieder auf eine empfindliche Stelle. Dies liegt weniger am Thema selbst als an der Befindlichkeit der Deutschen – besonders nach dem von Goldhagen in seinem Buch „Hitlers willige Vollstrecker" erhobenen Vorwurf, dass viele Deutsche beim Holocaust untätig zugesehen hätten.

Um nicht missverstanden zu werden: Trotz des polemischen Urteils von Goldhagens hatte sein Buch doch eine positive Wirkung, nämlich eine verdrängte und bis dahin nur schleppend geführte Debatte über die unrühmliche deutsche Vergangenheit neu zu entfachen. Der Hinweis auf diese Debatte steht mit Zu- und Einwanderung und dem daraus erwachsenden Bedarf an Integration im Zusammenhang. Um den Migranten eine Identität bieten zu können, müssen sich die Deutschen zunächst diskursiv mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen und im Laufe dieses Prozesses eine demokratische Bürgeridentität für sich entfalten. Die Integration von Fremden – gleich ob Spätaussiedler, Zu- oder Einwanderer – erfordert nicht nur die Eingliederung in den Arbeitsprozess und das Erlernen der deutschen Sprache, sondern auch vor allem eine Bürger-Identität des „Belonging“, das heißt, der Zugehörigkeit zu einem Gemeinwesen.

Aufgrund ihrer jüngeren Vergangenheit sind Deutsche jedoch nicht in der Lage, die auf die Identität bezogene Integrationsleistung zu vollbringen. Schlimmer noch, dieses Unvermögen wird als „deutsche Tugend" der Identitätslosigkeit verkauft. Eine Gesellschaft mit beschädigter Identität ist integrationsunfähig, solange sie ihre Vergangenheit nicht bewältigt. Die Schuld an NS-Verbrechen können die Migranten nicht mit Deutschen teilen, wohl aber die Verantwortung, dass so etwas nie wieder geschehen darf.

Das Problem liegt also nicht nur bei den Ausländern, die sich nicht integrieren und Parallelgesellschaften aufbauen, es liegt auch an den Deutschen, die unfähig sind, das angesprochene Bewusstsein der Zugehörigkeit, welches ich Bürger-Identität nenne, zu vermitteln. Ein Pass bleibt ein Stück Papier, solange er für seinen Träger nicht auch – wie etwa der US-amerikanische oder französische Pass – Identity/Identité symbolisiert. Als Migrant, der seit 1962 in Deutschland lebt, behaupte ich, dass Deutschland nicht integrationsfähig ist, weil es Migranten keine solche Identität bietet. Mehr als bisher dürfen wir nach dem 11. September diese Not nicht mehr als multikulturelle Tugend verkaufen.

Auch nach vierzig Jahren Leben in Deutschland hat mir dieses Land keine Identität gegeben.Daneben existieren aber auch andere Voraussetzungen für die Integration. Migrationsforscher sind mit der hohen Jugendarbeitslosigkeit unter Zuwanderern vertraut. Diese stellt nicht zuletzt deshalb ein großes Problem dar, weil Dauerempfänger von Sozialhilfe nicht integriert werden können. Erste Vorbedingung für die Integration ist die Eingliederung in die Arbeitswelt. Ökonomische Fakten sind wichtige Bestimmungsfaktoren auch für die Integration. Dazu kommt aber die Erkenntnis des „cultural turn“: Der Kultur muss ein ebenso großer Rang wie etwa der Ökonomie eingeräumt werden. Sie hilft uns zu verstehen, dass Menschen aus anderen Zivilisationen andere Weltbilder und Weltanschauungen haben.

Muslimische Bürger

Zu der Zugehörigkeit zu einem Gemeinwesen gehören formale, also juristische Voraussetzungen – etwa die Einbürgerung – und inhaltliche, die Identität betreffende, Gesichtspunkte. Es gibt einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Wertekonsens eines Gemeinwesens und der Identität desselben. Die uns bekannten Zivilisationskonflikte in der Diaspora der Migration verschwinden nicht, wenn wir uns verbieten, darüber zu sprechen. Dialog mit dem Anderen ist nicht gleichbedeutend mit dem Austauschen von Zusicherungen des guten Willens, sondern bedeutet Arbeit für eine friedliche Konfliktlösung. Hierzu gehört auch das Austragen von Werte-Konflikten.

Am 11. September erfolgte in New York und Washington ein Angriff auf die westliche Zivilisation, der in einer Diasporakultur vorbereitet wurde. Dieser Terrorakt war die militarisierte Form eines Wertekonfliktes. Die Antwort darauf muss, langfristig gesehen, eine Politik der Integration sein, mit dem Ziel, dass Muslime als europäische Bürger mit europäischen Werten wie alle westlichen Bürger die Täter vom 11. September verabscheuen. Der 11. September und das Leben der Deutschen mit etwa 10 Millionen Fremden aus aller Welt bieten diesem Land eine historische Chance zur Rückkehr zur Normalität, indem es sich auf eine demokratische Bürgeridentität besinnt, die Deutsche und Fremde in einem Gemeinwesen zusammenschweißt. Nur dies kann einen Rahmen für die Integration von Migranten bieten.

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