Der Tagesspiegel : Mit der Brotbüchse in den Spreewald Gastronomie beklagt Umsatzminus

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Raddusch. Die schlechte gesamtwirtschaftliche Lage hat zu Umsatzeinbußen im Spreewald-Tourismus geführt. Zwar habe die Region ihre Spitzenstellung als Reiseziel im Land Brandenburg im ersten Halbjahr behaupten können. Doch die Gastronomie verzeichne ein Umsatzminus von etwa 20 Prozent, teilte der Tourismusverband Spreewald am Dienstag in Raddusch mit. Gestiegene Preise könnten die Einbußen nicht auffangen. Es gebe vielmehr eine alarmierende Zahl von Gästen, die sich über das Preis-Leistungsverhältnis beschwerten. Die Besucher würden außerdem bei ihren Ausflügen in den Spreewald immer häufiger ihre eigene Verpflegung mitbringen.

Zufrieden zeigte sich der Verband hingegen mit der Zahl der Übernachtungen, von denen es allein im Monat Mai 122 000 gegeben habe. Damit liege die Region im landesweiten Vergleich auf dem ersten Platz vor dem Fläming mit 119 000 und dem Ruppiner Land mit 101 000 Übernachtungen. 2001 waren vier Millionen Tagesbesucher und 2,1 Millionen Übernachtungen gezählt worden. Im Spreewald leben 6 250 Menschen indirekt und direkt vom Tourismus, darunter 748 gewerbliche Kahnfahrer.dpa

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