2009 – DIE KLEINEN : Ganz groß

Neue Bescheidenheit im Angesicht der Finanzkrise: Bei den Kleinen ist einiges in Bewegung im neuen Jahr. Den Anfang macht im Januar Toyotas Beitrag zum Thema „Innere Größe“: Auf gerade mal drei Meter Länge bringt iQ vier Sitzplätze unter. Die Ingenieure haben lange gebastelt, bis sich jedes bisschen Technik in irgendeine Ecke tüfteln ließ – und lassen sich den Aufwand bezahlen: Deutlich mehr als 12 000 Euro Basispreis stehen zu Buche. Suzuki Alto und Nissan Pixo, die im April und Juli kommen, sind eher etwas für Sparfüchse: Die Winzmobile pendeln um die 8000-Euro-Marke – und passen mit 3,50 Meter auch gut in kleine Lücken. Im Februar schickt Ford den angegrauten Ka in Rente und bringt den Nachfolger zu den Händlern, während sich Toyota bis April Zeit lässt, um den zweiten neuen Kleinen des Jahres 2009 zu präsentieren: Urban Cruiser heißt er und will Käufer mit dezenter Offroad-Optik locken. Ab November ist der Citroen C3 der nächsten Generation im Angebot, während schon im April der vier Meter lange Mini-Minivan C3 Picasso zu den Händlern rollt. Renault hat den Kangoo derweil einfach eingeschrumpft: Als nur noch 3,87 Meter lange Bebop-Variante behält der Neue die Nase des großen Bruders und erhält durch die Kürzung ausgesprochen knuffige Proportionen. Und, apropos „knuffig“: In Japan ist der eckige Nissan Cube schon seit einer ganzen Weile Kult: Ab November riskiert der Hersteller eine Variante für den deutschen Markt, mit serienmäßigem Sonnendach. kko

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

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