Achtung, Lieferung : Alles neu bei Fiat

Fiat will seine Produktpalette überarbeiten. Mehr Kraft, aber weniger Verbrauch, lautet die Devise des Konzerns... Ducato, Doblo und Scudo sollen den Anfang machen.

Neue Motoren, verbesserter Innenraum, Sonderausstattungen und Preissenkungen. Fiat strukturiert seine Modelle grundlegend um. Foto: dpa
Neue Motoren, verbesserter Innenraum, Sonderausstattungen und Preissenkungen. Fiat strukturiert seine Modelle grundlegend um.Foto: dpa

Fiat hat seine Nutzfahrzeugpalette überarbeitet und sich bei seinem Bestseller Ducato vor allem die Motoren und den Innenraum vorgenommen. Der Transporter bietet nun ausschließlich Triebwerke, die die Euro 5-Norm erfüllen. Dabei ist der Basis-Zweiliter-Diesel mit 85 kW/115 PS vor allem für die Kurz- und Mittelstrecke gedacht. Trotz seiner um 15 Prozent angehobenen Leistung wurde der Verbrauch um 13 Prozent gesenkt und liegt nun bei 6,4 Litern (CO2-Ausstoß 169 Gramm je Kilometer). Der 2,3 Liter-Diesel kommt in zwei Versionen zu den Händlern: Neben der 96 kW/130 PS starken Variante steht der Motor auch in einer Version mit 109 kW/148 PS zur Wahl.

Die Spitzenleistung bietet ein Dreiliter-Turbodiesel mit 130 kW/177 PS. Auch bei den stärkeren Aggregaten wurden Verbrauch und Kohlendioxidausstoß verringert. Für die Kraftübertragung steht mit Ausnahme des Zweiliter-Motors (fünf Gänge) ein Sechsganggetriebe zur Verfügung. Für den stärksten Antrieb kann auch eine Automatikschaltung bestellt werden. Die Wartungsintervalle wurden auf 48 000 Kilometer ausgedehnt.

Insgesamt können Kunden aus 2000 möglichen Versionen wählen – unter anderem stehen drei Radstände, vier Karosserielängen sowie drei Aufbauhöhen für den Kastenwagen zur Verfügung. Das Ladevolumen reicht von acht bis 17 Kubikmeter, und das maximale Gesamtgewicht je nach gewähltem Modell bis zu vier Tonnen. Während die Karosserie bei der Überarbeitung unangetastet blieb, wurde der Innenraum deutlich aufgewertet und bietet, wenn sich der Kunde für die schwarz glänzende Oberfläche in der Mittelkonsole entscheiden sollte, eine für Nutzfahrzeuge ungewöhnliche Qualitätsanmutung.

Im oberen Teil der Konsole befindet sich auch die Dockingstation für das herausnehmbare Navigationssystem. Gegen Aufpreis ist eine Rückfahrkamera lieferbar, die das Rangieren deutlich vereinfacht. Zum Komfort tragen die nach der Warmlaufphase angenehm leise laufenden Motoren und das komfortabel abgestimmte Fahrwerk bei. Auf Wunsch ist zudem eine Klimaanlage lieferbar. Zu den optimierten Umwelteigenschaften des Ducato trägt die beim 2,3-Liter-Diesel lieferbare Stopp-Start-Automatik bei. Eine weitere Innovation ist Traction+. Diese vom Fahrer aktivierbare Traktionskontrolle verhindert bis 30 km/h ein Durchdrehen der Räder.

Was sich für die Modelle Ducato und Scudo ändert, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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