ADAC-Test : Spurwechsel- Assistenten: Keiner kann alles

Die von vielen Herstellern angebotenen Assistenzsysteme zur Warnung des Fahrers vor Fahrzeugen im toten Winkel arbeiten zuverlässig – sind aber durchaus noch verbesserungswürdig.

Zu diesem Schluss kommt der ADAC nach einem Test mehrerer dieser Spurwechsel- oder Totwinkel-Assistenten. So eignen sich die Systeme von Mercedes und Volvo eher für Stadt- und Kolonnenverkehr bei niedrigem Tempo, die Systeme von Volkswagen und Audi sind eher für den Betrieb auf Autobahnen und Bundesstraßen zugeschnitten. Laut ADAC erkennt der „Totwinkel-Assistent“ von Mercedes Objekte etwa erst dann, wenn sie sich bereits auf rund drei Meter an das Fahrzeug angenähert haben. Das System wird ab Tempo 30 aktiv und funktioniert auch in engen Kurven. Das „Blind Spot Information System“ (BLIS) von Volvo arbeitet im Nahbereich von etwa zehn Metern, wird bereits bei zehn km/h aktiv und erkennt auch Radfahrer. Erst ab 60 km/h stehen laut ADAC die Funktionen des „Side Assist“ von Audi und VW zur Verfügung – erkannt werden hier jedoch auch schnell herannahende Fahrzeuge in einer Entfernung bis zu 50 Meter. dpa

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