• Alles in allem eine Art Alleskönner Unterwegs im Alltag – heute mit BMWs Einser

Auto : Alles in allem eine Art Alleskönner Unterwegs im Alltag – heute mit BMWs Einser

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So unspektakulär er ausschaut: Der neue Einser kommt an. Die Verkaufszahlen stimmen. Plausibel vor allem wegen der Allround-Qualitäten – so lautet unser Fazit nach einigen Tagen im 120d, der unter der Spar-Flagge „Efficient Dynamics“ segelt. In der Tat knausert der BMW, wenn man ihn ganz normal fährt: Unser Verbrauch mit gemischten Stadt-/ Landfahrten liegt bei sechs Litern. Dabei gelingt dem Bayern Seltenes. Er motiviert uns, die Fahrstufe „eco“ länger zu nutzen als geplant: Die Anzeige verrät, wieviele zusätzliche Kilometer man mit der aktuellen Tankfüllung schafft – bei uns sind’s allein von Berlin in die Therme Bad Belzig 22.

Die auffälligste optische Änderung gegenüber dem Vorgänger verrät das Seitenprofil: Die durchhängende Linie, die dem Einser den Beinamen „Hängebauchschwein“ einbrachte, ist passé. Gut so. Das Cockpit neigt sich leicht dem Fahrer zu. Das BMW- typische, breitwandige Display steht jetzt frei auf dem Armaturenträger; ganz so, wie es neuerdings alle Premiums machen. Innen wirkt der Wagen größer als er ist. Die Materialqualität ist gut, aber nicht so hochwertig wie in den teuereren BMW – mit einer Ausnahme: Die weiß lackierten Blenden im Mitteltunnel, über den Armlehnen und dem Handschuhfach wirken so edel wie das weiße Gehäuse des i-phone. Punktabzug am Ende: Die Ladekante des Kofferraums ist arg hoch.

Unterwegs gefallen exorbitant gute Sitze, das perfekt abgestimmte Fahrwerk und ein Diesel, der kraftvoll und verzögerungsfrei loszieht. Beim Anlassen ist er rau; die Start-Stopp-Automatik läuft nicht so geschmeidig wie bei anderen Herstellern. Nervige Details: Die Cupholder sind derart tief, dass kleine Becher darin versinken. Und wer seinen Mantel samt Schlüssel auf die Rückbank wirft, weil er sich aufStartknopf verlässt, der hat verloren: Zigmal holen wir unseren Schlüssel aus der Jacke und halten ihn in die Nähe des Lenkrades, damit der Motor auch tatsächlich anspringt. Dumm gelaufen. Eric Metzler

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