Audi Q7 bald als Plug-In-Diesel : Groß, schwer, sparsam

Ein sparsamer 2,5 Tonnen schwerer Geländewagen? Ja, richtig gelesen. Erstmals im Segment kombiniert Audi im Q7 e-tron einen 3,0 Liter großen Diesel mit Elektroantrieb.

Groß, 2,5 Tonnen schwer und trotzdem vergleichsweise sparsam - Audi bietet den Q7 ab dem kommenden Jahr auch als Plug-In-Diesel an. Der Teilzeitstromer hat eine Systemleistung von 275 kW/373 PS.
Groß, 2,5 Tonnen schwer und trotzdem vergleichsweise sparsam - Audi bietet den Q7 ab dem kommenden Jahr auch als Plug-In-Diesel...Foto: dpa

Auch ein großes Auto kann einen kleinen Verbrauch haben - nach dieser Devise bringt Audi im Frühjahr den Q7 als Plug-In-Hybrid mit V6-Diesel und E-Motor an den Start. Der Verkauf des Geländewagens soll zu Preisen ab 80.500 Euro noch im Dezember beginnen, die ersten Auslieferungen seien für Anfang 2016 geplant, teilte der Hersteller mit.

Für den Q7 e-tron kombiniert Audi zum ersten Mal in diesem Segment einen 3,0 Liter großen Diesel mit einer E-Maschine und einem Akku, den man an der Steckdose laden kann. So kommt der Teilzeitstromer dem Hersteller zufolge auf eine Systemleistung von 275 kW/373 PS und ein maximales Drehmoment von 700 Nm. Damit beschleunigt der 2,5 Tonnen schwere Allradler in 6,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht ein Spitzentempo von 225 km/h.

So niedrig die Spritkosten, so teuer die Anschaffung

Weil der Q7 mit dem Strom aus dem 17,3 kWh großen Lithium-Ionen-Akku mit Geschwindigkeiten von maximal 125 km/h bis zu 56 Kilometer rein elektrisch fahren kann, sinkt der Normverbrauch laut Audi auf 1,7 Liter und der CO2-Ausstoß auf 46 g/km. Danach muss der Geländewagen allerdings für 2,5 Stunden an die Steckdose, schränkt der Hersteller ein.

So niedrig bei diesem Verbrauch die Kosten für den Kraftstoff sind, so tief muss man vorher in die Tasche greifen. Denn gegenüber den konventionellen Dieseln schlägt Audi mehr als 20.000 Euro auf. Allerdings gibt es dafür neben der Elektro-Technik eine erweiterte Ausstattung, zu der unter anderem LED-Scheinwerfer gehören. (dpa)

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