Kooperation mit BMW : Lexus setzt auf Brennstoffzelle

Nach Honda nun auch Toyota: Der Antrieb mit Brennstoffzelle könnte schon bald in Serie gehen. Vielleicht zieht mit BMW auch ein deutscher Autobauer mit.

Auf der diesjährigen IAA zeigte Toyota neben Elektroauto-Studien (im Bild der FT-EV) auch ein Brennstoffzellen-Fahrzeug als Konzept.
Auf der diesjährigen IAA zeigte Toyota neben Elektroauto-Studien (im Bild der FT-EV) auch ein Brennstoffzellen-Fahrzeug als...Foto: dpa

Während das Elektroauto starke Bremsspuren hinter sich herzieht kommt in Sachen Wasserstoff neuer Schwung in die Sache. Honda zeigte auf der Motorshow in Los Angeles ein neues Konzeptfahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb. Nun bekennt sich auch Toyotas Nobel-Tochter Lexus zu der Technologie und will ein Fahrzeug in Serie bringen. Mit an Bord soll auch BMW sein.

Lexus will mit dem Know-how der Muttermarke Toyota ein eigenes Auto mit Brennstoffzelle auf den Markt bringen. Das erklärte Hideki Watanabe, Chefingenieur für die Lexus-Baureihen GS und LS, am Rande einer Unternehmensveranstaltung in Barcelona.

Dabei baut Watanabe aber nicht allein auf die Zusammenarbeit mit den Toyota-Kollegen, die bis 2015 ein Fahrzeug anbieten wollen, das mit Wasserstoff Strom für einen Elektromotor erzeugt: "Wir nutzen auch unsere Kooperation mit BMW und planen das Lexus-Fahrzeug gemeinsam mit den Bayern." Wann und in welcher Baureihe die Brennstoffzelle bei Lexus in Serie gehen soll, ließ der Ingenieur noch offen.

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