Auto : Am schnellsten geht es in Frankreich

Welche Tempolimits gelten für Wohnwagen?

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen für Wohnwagen sind in Europa unterschiedlich. Zwar dürfen mehr als 80 Prozent der mobilen Heime in Deutschland mittlerweile mit Tempo 100 unterwegs sein, doch spätestens an der nächsten Landesgrenze könnten andere Regeln gelten.

Wohnwagengespanne mit Schlingerdämpfung, ABS und Stabilisierungseinrichtungen dürfen in Deutschland bis auf Tempo 100 beschleunigt werden. Wer nicht über die Assistenzsysteme verfügt, darf maximal 80 km/h fahren. Bis auf Österreich, wo unter denselben Voraussetzungen wie in Deutschland 100 gefahren werden kann, hat die technische Ausrüstung auf die jeweiligen Tempolimits in anderen Ländern keine Auswirkungen.

In Italien, Dänemark, Schweden und der Schweiz ist bei 80 km/h Schluss. Das gilt auch für Slowenien, Kroatien und Tschechien. Wesentlich schneller sind unsere belgischen Nachbarn. Sie erlauben 120 km/h, die Franzosen gestatten sogar Tempo 130. Trotz der zugelassenen Geschwindigkeiten rät der TÜV, nicht schneller als 100 Stundenkilometer zu fahren, da die meisten Gespanne bauartbedingt nur bis zu dieser Geschwindigkeitsgrenze zugelassen sind.

Durch moderne Fahrsicherheitsassistenten werden die größten Risiken wie Schlängeln oder Ausbrechen zwar gemindert, doch selbst für geübte PKW-Fahrer ist das Ziehen von Lasten eine Herausforderung. Weil die meisten nur wenige Male im Jahr mit dem Wohnwagen unterwegs sind, sollte vor Reiseantritt eine Runde mit dem beladenen Heim am Haken gedreht werden, um ein Gefühl für den deutlich längeren Bremsweg und die geringere Beschleunigung zu bekommen.

Ein wichtiger Aspekt für mehr Sicherheit ist das richtige Packen. Dadurch, dass die Hinterachse des Pkw die zusätzliche Stützlast des Anhängers stemmen muss, gilt es diese nicht zusätzlich zu beladen, schwere Teile möglichst vor die Hinterachse zu platzieren. sppr

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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