AMPERA II : Was ihn von anderen E-Autos unterscheidet

DIE IDEE FÜR DEN NORMALFALL

Durch die Kombination mit dem Benzinmotor als Reichweitenverlängerer wird Opels Elektroauto zum alltagstauglichen Vollwertauto für die Familie. Anders als die reinen Elektroautos (Reichweite derzeit von 60 bis 150 Kilometer), die mit leerer Batterie liegen bleiben können und die so in absehbarer Zeit nur als Zweit- oder Drittwagen für den Stadtbetrieb genutzt werden, kann der Ampera bei Bedarf auch längere Strecken problemlos zurücklegen. Devise: wochentags mit Akku, sonntags mit Benzin.



DIE OPTION IM EXTREMFALL

Wenn es sein muss, kann der Opel Ampera sogar mehrere Tausend Kilometer am Stück und ohne Aufladung fahren. Es muss lediglich getankt werden, wie bei einem ganz normalen Auto mit Verbrennungsmotor. Dann verliert der Ampera jedoch seine zwei größten Vorzüge: Er fährt weder emissionsfrei noch kostengünstig! Eine „Tankfüllung“ an der Steckdose kostet zwei Euro; eine an der Zapfsäule das Vielfache: Bei dem von uns gefahrenen Prototypen ist die Tankgröße geheim; sie wird erst noch festgelegt.

DIE ROLLE DES VERBRENNERS

Der Verbrauch des Benzinmotors (derzeit ebenfalls noch Verschlusssache!) soll trotz des gut 1,8 Tonnen Gewichts dem Verbrauch eines Astra mit diesem Motor entsprechen. Der Benzinmotor läuft, je nach abgefordertem Strombedarf des E-Motors, konstant in unterschiedlichen Drehzahlbereichen. Dabei verlängert der Benziner nur die Reichweite, er kann die Batterie nicht aufladen. Das wäre ökonomischer und ökologischer Unsinn. Aber bei General Motors entwickelt man bereits an der zweiten Generation der Lithium-Mangan-Batterie, die in vier bis fünf Jahren

serienreif sein soll. Vorzüge: 50 Prozent weniger Gewicht und 50 Prozent geringere Kosten. rr

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


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