Aston Martin DB5 als Vorlage : Mit der Lizenz zum Klassiker

Einst fuhr 007 im legendären Aston Martin DB5 und machte den Sportler zur Stilikone. Jetzt soll das britische Coupé zurückkehren - als Inspiration für einen Speedback im Retro-Look und mit dem Motor eines anderen Klassikers.

Der Speedback aus der Automanufaktur des Briten David Brown erinnert optisch an den Aston Martin DB5 - unter der Aluminiumkarosserie steckt aber Jaguar-Technik.
Der Speedback aus der Automanufaktur des Briten David Brown erinnert optisch an den Aston Martin DB5 - unter der...Foto: dpa

Durch seine Auftritte in James-Bond-Filmen wurde der Aston Martin DB5 zur Autolegende. Jetzt beschert der britische Kleinserienhersteller David Brown, der weder
verwandt noch verschwägert ist mit dem früheren Aston-Martin-Chef gleichen Namens, dem Sportwagenklassiker ein Comeback - zumindest augenscheinlich: Auf der Luxusmesse Top Marques in Monaco (17. bis 20. April) will Brown seinen vom DB5 inspirierten Speedback vorstellen. Die technische Basis für das Manufaktur-Auto liefert allerdings kein Modell von Aston Martin, sondern der Jaguar XK. Maximal 50 Fahrzeuge sollen gebaut und ab Herbst ausgeliefert werden.

Brown spannt über die Heckantriebsplattform des Jaguar XK eine Aluminiumkarosserie im Retro-Look und übernimmt auch Motor und Getriebe. Mit dem 5,0 Liter großen V8-Kompressor-Aggregat, das auf 375 kW/510 PS kommt und mit einer sechsstufigen Automatik kombiniert ist, sprintet der Speedback laut Hersteller in 4,8 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 248 km/h. Der Normverbrauch beträgt 12,3 Liter (CO2-Ausstoß: 290 g/km). Preise für das Coupé nannte Brown noch nicht. Doch weil allein schon der Jaguar XK mehr als 100 000 Euro kostet, müsse man mindestens von einer doppelt so hohen Summe ausgehen, sagte eine Firmensprecherin. (dpa)

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