AUSPROBIERT : Der begnügt sich damit, Spaß zu machen

Fangen wir mit dem Schluss an: Nach gut 140 Kilometern einer überwiegend bergigen Testfahrt zeigt der Bordcomputer einen Durchschnitt von 5,2 Litern an: Das sind 0,8 Liter mehr als die unter Laborbedingungen ermittelte Werksangabe von 4,4 Litern, aber dennoch ein anständiger Wert. Wer es darauf anlegt, schafft eine Vier vor dem Komma. Der Diesel hat einen dunklen, stets präsenten Klang – etwas lauter als der des VW-TDI. Er hängt gut am Gas, mag aber keine hohen Drehzahlen.

Doch die braucht es gar nicht; zwischen 1700 und 2700 Touren steht er am besten im Saft; ermöglicht schaltfaules Fahren. Zum guten Motor passt das ausgewogene Mazda-3- Fahrwerk mit angenehmer Feder-Dämpferabstimmung: straff, aber nicht hart. Mit der exakten Lenkung lässt sich der 1,3-Tonner forsch durch Kurven scheuchen – ein Spaßtyp mit Minidurst. Das schafft Freunde. rr

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben