Auto : Opels Flaggschiff

Ein neuer Typ mit neuen Ideen: Vom automatischen Lichtprogramm bis zur Verkehrszeichen-Erkennung.

1. DAS DESIGN



Schön und mutig, das behaupten viele von sich. Hier ist es mal wahr. Die coupéhafte Linie hat nichts mehr mit dem biederen Vectra zu tun. Außen wie innen taucht immer wieder der „wing“ auf, ein stilisierter Flügel – am markantesten als Karrosseriefalte in den Vordertüren. Die Beleuchtung der Instrumente ist spektakulär, aber heimelig; Lenkrad und Schalthebel liegen satt in der Hand.

2. DIE SITZE

Das Gestühl ist topp – soll auch sein, schließlich hat die Entwicklung allein der Sitze 50 Millionen Euro gekostet. Der Rahmen ist schlanker, aber steifer als andere, der Verstellbereich größer. Schon im Basismodell sind aktive Kopfstützen und elektrische Höhenverstellung Serie – das gab’s noch nie. Als Option gibt’s den Premium-Sitz mit einem Siegel der Aktion Gesunder Rücken (350 Euro).

3. DAS OPEL-EYE

Klingt nach James Bond. Die Frontkamera erkennt, wenn der Fahrer die Spur verlässt. Derlei Warnung bieten Honda, Volvo und deutsche Premiums auch. Neu ist die Schildererkennung, die so nur der neue BMW 7er beherrscht. Wir haben’s probiert: Tempolimits ohne Zusätze wie „zwischen 22 und 6 Uhr“erkennt das Opel Eye zuverlässig. Ein Segen für alle notorischen zu-schnell-Fahrer; lieferbar 2009.

4. DAS LICHTSYSTEM

Wer Opel gut kennt, kennt auch die Abkürzung AFL (Adaptive Forward Lighting). Die perfektionierte Version bietet neun Lichtprogramme wie „Autobahn“oder „Stadt“: Je nach Wetter und Umgebung ordern Sensoren das jeweils beste Setup für die Scheinwerfer. Der Fahrer merkt nichts, hat aber stets beste Sicht – selbst das Fernlicht blendet bei Gegenverkehr automatisch ab. Preis: 1250 Euro.

5. DAS FAHRWERK

„FlexRide“ passt sich permanent Fahrstil und Fahrsituation an. Per Taste kann man von der komfortablen Standardabstimmung auf eine weichere („Tour“) oder straffere („Sport“) wechseln. Die Top-

Motoren gibt’s mit Allrad, bei dem eine hydraulische Haldex-Lamellenkupplung die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse regelt. eric

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

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