Automobile 2008 : Neue Schönheiten auf den Straßen

Deutschlands Autofahrer haben 2007 erheblich gelitten. Probleme wie Benzinwucher und diverse Umweltdebatten werden sich jedoch auch im nächsten Jahr fortsetzen. Aber es gibt auch Positives zu vermelden, etwa die vielen attraktiven Neuerscheinungen der führenden Automobilhersteller.

Golf VI
Eines der Auto-Highlights 2008: Der Golf VI -Foto: Volkswagen AG

Mit einem plötzlichen Kauf-Boom rechnet die Automobil-Industrie zwar auch 2008 nicht, aber das nächste Jahr wird definitiv viele neue Akzente setzen. "2008 wird noch ein Übergangsjahr sein. Neue Modelle können den Markt bewegen, die großen Impulse werden aber erst 2009 zu merken sein", vermutet Automobilforscher Ferdinand Dudenhöffer vom Prognoseinstitut B&D Forecast. Dann, so hofft der Markt, werden auch Privatkäufer wieder stärker den Weg in die Verkaufsräume finden. Ein Grund könnte der für die zweite Jahreshälfte erwartete Nachfolger des VW Golf sein - schlicht Golf VI genannt. Auch vom Ford Ka, Ford Fiesta oder Opel Agila werden Nachfolger erwartet.

Zielgruppenorientierung statt Massenabsatz

An riesige Verkaufszahlen glauben aber selbst die führenden deutschen Hersteller nicht. Ihr Ziel ist es vielmehr, spezielle Zielgruppen anzusprechen. So etwa mit dem Cabrio des Audi A3, dem offenen BMW aus der 1er-Serie oder der viertürigen Coupé-Ausführung des VW Passat. Gespannt, aber mit Unsicherheit wird auch der Erfolg des neuen VW Scirocco erwartet. Die sportliche Volkswagen-Modell-Linie wird 2008 eine optische und technische Renaissance erleben. Der letzte Scirocco lief einst im Jahr 1992 vom Band. Damals wie heute basiert dessen Technik auf den sportlichen und antriebsstarken Versionen des Golf.

Sportlich, aber komfortabel

Der erfolgreiche SUV-Trend (Sport Utility Vehicle - ein Mix aus Limousine und Geländewagen) beschert dem Automobilmarkt außerdem Neuheiten wie den Ford Kuga, den Mercedes GLK, den Audi Q5 oder das ungewöhnliche BMW X6-Coupé. Rund um diese Modelle wird es auch verstärkt Versionsvarianten geben, bei denen mit geringem Verbrauch und niedrigem Schadstoffausstoß geworben wird. Ein zwangsläufiges Zugeständnis an die zum 1. Januar 2008 in einigen deutschen Städten wie Berlin eingerichteten Umweltzonen.

Stickoxide - das nächste Ärgernis

Ab 2010 gelten zudem geänderte Grenzwerte für Stickoxide, die gerade bei Dieselmotoren neue Techniken für die Abgasentgiftung erfordern. Der neue Mercedes E 320 Bluetec geht in dieser Richtung bereits mit gutem Beispiel voran. Das dort verwendete Prinzip verringert die Stickoxidwerte erheblich durch eine Ammoniak-Zugabe in einem Katalysator.

Mehr über die kommenden Modelle in unserer Fotostrecke. (cp/dpa)

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