Überarbeiteter Toyota Auris : Weniger ist mehr

Downsizing wird auch bei Toyota groß geschrieben. Daher kommt zum Facelift des Toyota Auris ein neuer, 1,2 Liter großer Benziner ins Angebot. Auf der Diesel-Seite gibt es einen neuen Motor mit deutschen Wurzeln.

Außen aufgehübscht, innen aufgerüstet - so geht der Toyota Auris in seine zweite Lebenshälfte.
Außen aufgehübscht, innen aufgerüstet - so geht der Toyota Auris in seine zweite Lebenshälfte.Foto: promo

Toyota gönnt dem Auris ein Facelift. Im Herbst kommt das Kompaktmodell mit frischer Schminke, verbesserter Ausstattung und neuen Motoren auf den Markt. Limousine und Kombi werden zeitgleich starten. Preise nannte Toyota bei der Premiere auf dem Genfer Autosalon (noch bis 15. März) noch nicht. Neu im Motorenprogramm sind ein 1,2 Liter großer Turbobenziner mit 85 kW/116 PS, der den 1,6-Liter-Benziner ersetzt, und ein Diesel mit 1,6 Liter Hubraum.
Der Selbstzünder stammt von BMW, leistet 82 kW/112 PS und löst das alte 2,0-Liter-Aggregat ab. Als Normverbrauchswerte nennt Toyota 4,7 Liter für den neuen Ottomotor und 4,1 Liter für den Diesel (CO2-Ausstoß: 109 und 104 g/km). Einstiegsbenziner bleibt der 1,33-Liter-Motor, Basisdiesel das 1,4-Liter-Triebwerk. Alle Motoren des Facelift-Modells erfüllen laut Toyota die Euro-6-Abgasnorm. Wie bisher wird es den Toyota Auris auch weiter mit Hybridantrieb geben.

Von außen ist der aufgefrischte Auris vor allem an der retuschierten Frontpartie zu erkennen. Das neue Gesicht werden bald auch weitere Toyota-Modelle bekommen, sagte ein Unternehmenssprecher. Cockpit und Mittelkonsole wurden umgestaltet, der Wagen wirkt dadurch aufgeräumter. Ein großer Touchscreen sitzt zentral im Armaturenbrett. Außerdem wartet der Kompakte mit mehr optionalen Sicherheitssystemen auf, neu sind zum Beispiel Kollisionswarner, Notbrems-, Fernlicht- und Spurthalteassistent sowie eine Verkehrszeichenerkennung. (dpa)

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