Vorstellung Smart BoConcept : Fast wie wohnen

Er ist nach wie vor das ultimative Stadtauto: der Smart Fortwo. Extrem kompakt und wendig passt er in jede noch so kleine Parklücke. Dass er nicht nur funktional, sondern auch schick und edel sein kann beweist der Smart Fortwo Edition BoConcept. Dank der dänischen Interieurdesigner darf sich der Fahrer wie in einem Designerloft auf Rädern fühlen

Feine Nähte in gelb: Das Armaturenbrett des Smart fortwo Boconept.
Feine Nähte in gelb: Das Armaturenbrett des Smart fortwo Boconept.Foto: Hersteller

Ein Stadtauto ist heutzutage viel mehr als nur ein möglichst kleines und praktisches Gefährt. Es ist ein Statement und modisches Accessoire zugleich. Als der erste Smart Ende 1998 in den Verkauf ging, sorgte er gleich mehrfach für Aufsehen. Durch eine Außenlänge von gerade mal 2,5 Metern konnte er quer zur Fahrtrichtung eingeparkt werden, zum Leidwesen anderer Autofahrer. Denn in die winzigen Lücken des Smart passte kein übliches Auto hinein. Leider wird das Privileg des Querparkens dem aktuellen Smart mit einer Außenlänge von 2,7 Metern nicht mehr gegönnt.

Doch auch normal eingeparkt fällt der Sympathieträger auf. Als ein Vorreiter des individuell konfigurierbaren Designs lässt er sich nicht nur im Innenraum nach eigenen Vorlieben gestalten, sondern auch von Außen. Die sogenannten „Bodypanels“ und die „Tridion“-Sicherheitszelle sorgen durch unterschiedliche Farben für besondere Akzente. Zudem können die verschraubten Bodypanels aus Polycarbonat in wenigen Schritten gewechselt werden. Daraus entstanden Tauschbörsen, in denen die Karosserieteile nach Wunschfarbe gegenseitig unter Smart-Fahrern getauscht werden können. Mitunter ein Grund, warum der Smart von seinen Fans so innig geliebt wird.

Coupé und Cabrio

Wer sich beim Outfit seines Stadtflitzers lieber auf die Farb- und Materialwahl von professionellen Designern verlassen möchte, der sollte lieber zu der Edition BoConcept greifen. Die dänische Marke genießt unter Möbel- und Interieurliebhabern Kultstatus. Klare Linien, hochwertige Verarbeitung und beste Materialen sowie clevere Lösungen gehören zur Designphilosophie des Unternehmens. Durch die Zusammenarbeit mit Smart werden diese Ansprüche auf den Stadtflitzer übertragen und resultieren in einem kleinen Schmuckstück.

Der weiße Stoff in den Rückenlehnen bieten eine Filzhaptik.
Der weiße Stoff in den Rückenlehnen bieten eine Filzhaptik.Foto: Hersteller

„Die Intention war es, ein Gefühl von Zuhause zu schaffen“, sagt die Smart-Innendesignerin Adriana Balko. Als würde man Platz nehmen auf seinem Lieblingssessel. Und der hat es in sich: Lederoptik-Elemente in Tobacco Brown treffen auf Einlagen in hellgrauem Stoff mit Filzhaptik und werden von Ziernähten in Light Lemon an den Sitzen, der Instrumententafel und dem Lederlenkrad eindrucksvoll akzentuiert. Der markante Gelbton findet sich Außen an den Spiegelkappen und den Nabenabdeckungen der Leichtmetallräder wieder. Diese sind hingegen in Anthrazit glänzend ausgeführt, ebenso wie die Tridion-Sicherheitszelle. Als Kontrast dazu erstrahlen die Karosserieteil in mattem Kristallweiß.

Im gesamten Innenraum finden sich die gelben Nähte als roter Faden wieder.
Im gesamten Innenraum finden sich die gelben Nähte als roter Faden wieder.Foto: Hersteller

Den einzigartigen Material- und Farbmix gibt es in der Coupé- wie auch in der Cabrio-Variante mit 71 oder 84 Benzinerpferdestärken. Oder als Electric Drive mit 55 kW. Die Preise für das extravagante Design beginnen bei 14.490 Euro. Und damit man auch zu Hause etwas davon hat, gibt es passend dazu die sogenannte Smartville Collection, die ebenfalls aus der Zusammenarbeit mit Smart und BoConcept entstanden ist. Diese umfasst ein modulares Sofa, dessen Standardgröße exakt der Länge eines Smart entspricht, einen Loungesessel, einen Couchtisch sowie weitere Accessoires. So wird aus dem Designerloft und dem Stadtflitzer ein perfektes Pärchen.

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