Beispiel 1 : Ein "Gegenwind" kämpft um die Existenz

Vor fünf Jahren hat sich Peter Schöppner selbstständig gemacht: Mit einem gebraucht gekauften Bus gründete er das Einmannunternehmen „Gegenwind“, in dem er Fahrer und Geschäftsführer zugleich ist. „Ich habe ein solides Fundament und nette Kunden“, beschreibt er den Gang der Geschäfte. Aber reich wird er dabei nicht – und wenn nichts passiert, könnte sich seine Selbstständigkeit bald erledigt haben. Denn sein Bus lässt sich nicht nachrüsten, ein neuer wäre unbezahlbar. Ausnahmegenehmigung? Denkbar, aber teuer und auf Berlin beschränkt. Schöppner, der europaweit fährt, müsste für jede angefahrene Stadt eine eigene Ausnahme beantragen und bezahlen. „Wenn ihnen die Umwelt so viel wert ist, dann sollen sie mir einen Bus geben. In fünf Jahren bekommen sie ihn wieder.“ (kko)

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

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