Auto : Berlin Match Race: Schweden siegen am Wannsee

Es war ein tolles Finale auf dem Wannsee: Markus Wieser und der aus Schweden stammende Vorjahressieger Björn Hansen lieferten sich bei durchwachsenem Wetter ein spannendes Rennen beim 19. Berlin Match Race.

Seit 1992 alljährlich zum Saisonende angesetzt, gilt das Rennen als fester Termin im Kalender internationaler Spitzensegler. Gesegelt wurde diesmal Boot gegen Boot mit sieben Jachten des Typs J 80. Die Vierpersonen-Crews waren aus den Topteams der Match-Race-Weltrangliste, America's-Cup-Teams und siegreichen Olympia-Crews eingeladen.

Am Ende hatte die schwedische Crew klar die Nase vorn und entschied beide Durchläufe für sich. Damit konnten sich die Schweden Sieg und Preisgeld von rund 5.000 Euro sichern. Der 43-jährige Hansen hat den Pokal bereits zum dritten Mal gewonnen.

„Wir sind sehr zufrieden“, erklärte Crewchef Hansen anschließend. „Es war ein hartes, spannendes Rennen. Im ersten Durchgang lagen wir sogar bis zur ersten Tonnenrundung zurück. Markus Wieser ist ein ebenbürtiger Gegner“. Der Gewinner denkt bereits an das 20. Berlin Match Race: „Über eine Einladung würden wir uns sehr freuen, denn der Wannsee ist ein schwieriges, aber tolles Revier zum Segeln.“ Zum schwedischen Team gehören Anders Jönson als Taktiker der Crew sowie der Trimmer Philip Kai Guhle und Mathias Bredin, der als Vorschiffsmann Hansen unterstütze.

Auch Markus Wieser war mit seinem zweiten Platz zufrieden: „Björn Hansen hat dieses Rennen von Anfang an klar dominiert und verdient gewonnen. Mein Team segelt das erste Mal in dieser Konstellation und hatte wenig Zeit, gemeinsam zu trainieren. Daher freuen wir uns sehr, dass wir ins Finale gekommen sind.“

Im Halbfinale, das wegen mäßiger Windverhältnisse erst am Sonntagmittag ausgetragen werden konnte, hatte sich die Crew des 45-jährigen Wieser klar gegen das neuseeländische Team um Phil Robertson durchgesetzt. Gleichzeitig besiegte das Team von Björn Hansen seinen schärfsten Konkurrenten aus der Vorrunde, den Portugiesen Alvaro Marinho.

Geschätzt 3.000 Zuschauer verfolgten an Land und auf beheizten, schwimmenden Zuschauertribünen das Berlin Match Race, und das bei teils schmuddeligem Novemberwetter. Gedacht war die von den beiden ältesten Segelvereinen Berlins, dem Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) und dem Berliner Yacht-Club ins Leben gerufene Regatta übrigens ursprünglich als einmalige Veranstaltung – nächstes Jahr folgt das Jubiläum.

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