BLICK AUF DIE LISTE DER EXRAS : Phantasievoll, diese Aufpreispolitik

29 990 Euro kostet der günstigste Santa Fe mit 192-PS-Benziner und Frontantrieb. 290 Euro mehr als bislang; dafür sind nun serienmäßig eine Rückfahrkamera, ein Tempomat und 18 PS mehr an Bord. Für den kleinsten Diesel mit 150 PS und Euro-6-Abgasnorm, der erst Anfang 2013 lieferbar ist, müssen in der Basisversion Trend bereits 32 920 Euro bezahlt werden. Aber die Sechsstufenautomatik ist nicht für das Basismodell, gleich ob Benziner oder Diesel, lieferbar. Die gibt es für 1800 Euro extra erst ab der nächst höheren Style-Ausstattung und (unverständlicherweise) auch nur für den großen Diesel. Macht zusammen beim 197-PS-Diesel also mindestens 39 000 Euro. Und lediglich das Topmodell Premium mit 197-PS-Diesel ist auch mit Allradantrieb lieferbar – für stolze 42 380 Euro. Hyundai meint kühn, dass sich ohnehin 90 Prozent der Käufer für den teuersten Santa Fe entscheiden. Und nur bei diesem Modell ist das tolle TFT-Display (so scharf wie das des iPhone 5!) serienmäßig an Bord. Bei der mittleren Ausstattung Style kostet es im Paket 1790 Euro Aufpreis. Für das Basismodell Trend ist es gar nicht lieferbar. Und Dinge wie einen automatischen Einparkassistenten oder adaptives Fahrlicht gibt es nur im Topmodell für nochmals 1640 Euro extra. Schade: Da sind die Koreaner schon bei der frechen Aufpreispolitik der Deutschen angekommen. rr

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben