BMW frischt die X-Familie auf : Alles neu beim X

Erst Facelifts, dann eine Premiere: BMW gönnt seinen Geländewagen neue Motoren, neues Design - und im Juli soll der X4 zur Familie stoßen. Später noch planen die Münchener mit einem Riesen.

Optisch und technisch überarbeitet: der BMW X3. Foto: dpa
Optisch und technisch überarbeitet: der BMW X3.Foto: dpa

BMW bringt seine X-Familie auf Vordermann: Die Geländewagen-Reihe wird erneuert und erweitert, teilte der bayerische Hersteller mit. Den Anfang macht in den nächsten Wochen der überarbeitete X3, der zu Preisen ab 37 200 Euro mit neuen Motoren, retuschiertem Design, aufgewertetem Innenraum und erweiterten Assistenzsystemen bei den Händlern steht.

Danach folgt der X4 als erstes SUV-Coupé in der gehobenen Mittelklasse, den BMW auf der New York International Auto Show (18. bis 27. April) präsentiert. Technisch mit dem X3 weitgehend identisch und mit Motoren mit 135 kW/184 PS bis 225 kW/306 PS lieferbar, wird das Modell mindestens 45 600 Euro kosten.Markteinführung ist am 12. Juli.

SUV-Coupé in der gehobenen Mittelklasse: Mitte Juli bringt BMW den X4 auf den Markt. Foto: dpa
SUV-Coupé in der gehobenen Mittelklasse: Mitte Juli bringt BMW den X4 auf den Markt.Foto: dpa

Größer als der X6

Der X4 folgt nach Angaben von Produktmanager Richard Jacobi den Spuren des X6, dessen zweite Generation in den Startlöchern steht: Er wird im Sommer präsentiert und soll noch vor dem Jahreswechsel in den Handel kommen, sagte ein BMW-Sprecher. Details zur neuen Auflage nannte er noch nicht. Doch wie bisher wird sich der X6 am X5 orientieren und deshalb wohl mit Sechs- und Achtzylindermotoren starten, die 160 kW/218 PS bis 330 kW/450 PS leisten.

War der X6 bislang der dickste Geländewagen im BMW-Portfolio, soll es bald ein noch größeres Modell geben - einen X7. Das hat Vorstandschef Norbert Reithofer bei einer Veranstaltung zum Ausbau des US-Werks in Spartanburg angekündigt. Und auch bei der BMW-Tochtermarke Rolls-Royce ist ein SUV im Gespräch. Offenbar von den positiven Reaktionen auf entsprechende Pläne beim Konkurrenten Bentley im VW-Konzern angespornt, hat Firmenchef Torsten Müller-Ötvös seine kategorische Zurückhaltung abgelegt und eingeräumt: "Wir haben diese Idee ebenfalls auf dem Prüfstand." (dpa)

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