Cabrios : Neue Offenheit bei den Autoherstellern

In der nächsten Zeit gibt es viele neue Cabrios.

Felix Rehwald (dpa)

 Gut, beim Blick in den Himmel würde man nicht unbedingt darauf kommen. Aber zumindest kalendarisch ist es gar nicht mehr so weit bis zum Frühling. Und das bedeutet: Die offenen Autos kommen. Traditionell bringen die Autohersteller an den ersten warmen Tagen ihre Neuheiten auf den Markt.

Zu den Neuen gehört das A5 Cabrio, das Audi im April ausliefert. Zu Preisen ab 37 300 Euro tritt der Viersitzer mit Stoffverdeck die Nachfolge des A4 Cabrios an. Als Antriebe für den offenen Audi stehen drei Benziner und zwei Diesel mit einem Leistungsspektrum von 180 PS bis 265 PS zur Auswahl.

Von BMW kommen Ende März die Neuauflage des Mini Cabriolets und im Mai der neue Z4 Roadster auf den Markt. Der Mini startet zu Preisen ab 22 500 Euro. Er behält vom Vorgänger das Stoffverdeck mit integriertem Schiebedach. Als Motoren stehen die 1,6-Liter-Aggregate aus Limousine und Kombi mit 120 PS und 178 PS zur Wahl. Der Z4 besitzt statt des bisherigen Stoffverdecks ein faltbares Hardtop aus Aluminium. Es soll sich platzsparend in den Kofferraum legen, so dass bei offenem Verdeck noch 180 Liter hineinpassen. Zur Markteinführung gibt es drei Reihensechszylinder-Benziner mit 204 PS bis 306 PS. Die Preise beginnen bei 35 900 Euro.

   Einige Klassen darüber rangieren die neuen Cabrios der britischen Nobelmarke Bentley. Hier stehen bald der leistungsgesteigerte Azure T sowie die „Speed“-Ausführung des offenen Continental GT beim Händler. Der Azure verfügt über einen 6,75 Liter großen V8-Motor mit 507 PS und soll im dritten Quartal erhältlich sein. Im Continental GT-Topmodell sorgt ein auf 610 PS gesteigerter Zwölfzylinder für Vortrieb. Wie man hört, sollen Kunden mindestens 222 649 Euro für den luxuriösen Viersitzer hinblättern müssen. Dagegen muten die 46 142 Euro, die Porsche für den überarbeiteten Boxster mindestens verlangt, fast wie Kleingeld an. In der Basisversion rumort nun ein 2,9 Liter großes Boxer-Aggregat mit 255 PS.

   Auch Mazda hat seinen Roadster-Klassiker MX-5 aufgefrischt. Eine neue Front soll den Zweisitzer sportlicher wirken lassen. Nissan will im Sommer die neue Roadster-Variante des 370 Z auf den Markt bringen. Der Nachfolger des 350 Z hat einen V6-Motor mit 3,7 Litern Hubraum unter der Haube, der auf 331 PS kommt. Infiniti stößt im September mit dem G37 Cabriolet dazu: Der Viersitzer bekommt ein dreiteiliges Hardtop und einen V6-Motor mit 325 PS. Bei Lexus steht das Debüt des IS 250 C Cabrios an, bei Peugeot das des 308 Cabrio-Coupés. Generell dürften vor allem die kleinen Offenen auf Interesse stoßen, gerade dann, wenn sie so emotional auftreten wie die offene Variante des Fiat 500 von Fiat. Und auch bei VW soll ein neues Golf-Cabrio in Arbeit sein. Erscheinungstermin jedoch noch nicht bekannt. Felix Rehwald (dpa)

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