Auto : Clever eingefärbt: Nissans Micra neu gestylt

Irgendwie wirkt der kleine Nissan Micra jetzt gestreckter und flacher. Blickt man in die Datenblätter, dann hat sich mit dem neuen Modelljahr allerdings nichts verändert. Trotzdem sieht es so aus. Und dieser Effekt ist gewünscht. Denn die Micra-Designer haben die B-Säule schwarz lackiert. Der Effekt ist verblüffend. Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung, das war auch das Ziel einiger weiterer Überarbeitungen des Stadtflitzers. So wirkt die Front des neuen Modelljahrgangs verändert, obwohl man lediglich die beiden Kühlluftschlitze beiderseits des Nissan-Logos verchromt und den Grilleinsatz etwas modifiziert hat. Noch ein wenig weiter ausgebuchtet sind die Glaseinsätze für die eigenwilligen Scheinwerfer, die nun ebenso wie die Blinkleuchten blau eingefärbte Linsen haben. Abgerundet werden die kleinen Veränderungen durch neu gestaltete Radkappen bei den 14- und 15-Zoll-Stahlfelgen und durch neue Farben im Innenraum.

Schließlich hat Nissan auch die Ausstattung des Micra aufgewertet. Praktisch für Handy-Benutzer ist eine neue Radio-CD-Kombination mit Bluetooth-Schnittstelle ab Acenta-Ausstattung. Und ab Tekna-Ausstattung gibt es nun das Intelligent-Key-System, Lichtautomatik und Regensensor, Sechsfach-CD-Wechsler, Klimaautomatik und 16-Zoll-Alufelgen sowie Parksensoren fürs Heck.

Für die Fahrer hilfreich, die schnell einmal übersehen, dass sie ein wenig zu flott unterwegs sind, ist eine programmierbare automatische Tempoüberwachung, die sich durch einen glockenartigen Ton in Erinnerung bringt. So etwas kann einiges an Geld sparen. ivd

Das Motorenangebot umfasst vier Benziner und einen Turbo-Diesel im Leistungsbereich von 65 bis 110 PS. Hinzu kommt für zwei Benziner eine Viergang-Automatik. Die Preisliste reicht von 10 890 Euro für das Einstiegsmodell Visia 1.2 bis zu 19 390 Euro für die Version Active Luxury 1.6.

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