Auto : Corolla Verso und A6 gefallen den Prüfern

TÜV und Dekra veröffentlichen Reports

Welche Autos fallen bei den Hauptuntersuchungen am häufigsten negativ auf? Und wer ist Klassenprimus? Mit Dekra und TÜV haben in den letzten Tagen Prüforganisationen ihre Bilanzen vorgelegt – mit unterschiedlichem Ansatz.

Exakt 201 Modelle hat der TÜV in seinen Report aufgenommen. Das Ergebnis: Auf den guten ersten zehn Plätzen über alle Altersgruppen hinweg finden sich 32 „Japaner“ und 19 „Deutsche“. Im besten Zustand der erstmals prüfpflichtigen Fahrzeuge der Altersgruppe bis zu drei Jahren zeigte sich der japanische Toyota Corolla Verso. Hier gab es das Prädikat „erhebliche Mängel“ nur in 2,2 Prozent der Fälle. Porsche kann sich gleich in vier Altersgruppen (sie reichen bis zu elf Jahren) als solide Wahl empfehlen: mit dem Boxter und dem 911. Ansonsten finden sich als „sehr gut“ in der Tabellen-Wertung nur wenige Modelle der meisten deutschen Hersteller, deren Fahrzeuge zumeist im großen Mittelfeld rangieren. Im unteren Bereich sind häufiger französische und italienische Hersteller wie Renault, Alfa und Fiat zu finden. Besonders viele Mängel wurden in drei verschiedenen Altersgruppen beim kleinen Koreaner Kia Carnival festgestellt, aber auch beim Ford Ka und Alfa Romeo 145/146.

Der Audi A6 hat dagegen den diesjährigen Mängelreport der Prüfgesellschaft Dekra als „Bester in allen Laufleistungsklassen“ bestanden. Damit rangiert der A6 nach Dekra-Kriterien knapp vor dem BMW 7er und dem BMW 5er. Im Gegensatz zum Prüfkonkurrenten TÜV schlüsselt man hier die Modelle allerdings nicht nach Alter, sondern nach Laufleistung auf. Die deutschen Autos hätten generell gut abgeschnitten, sagte ein Dekra-Sprecher. Sie holten 13 von 21 ersten Plätzen. Die meisten Mängel wiesen nach Angaben von Dekra Kleinwagen auf.

Dekra hat die Autos in sieben Fahrzeugtypenklassen (Kleinwagen, Kompaktklasse, Mittelklasse, Oberklasse, Sportwagen, Geländewagen und Vans) sowie in drei Laufleistungsklassen nach gefahrenen Kilometern ausgewertet. Dort wurden die Pkw nach den gefahrenen Laufleistungen 0 bis 50 000 Kilometer, 50 000 bis 100 000 Kilometer und 100 000 bis 150 000 Kilometer auf ihre Mängel geprüft. Von den Automobilmarken seien BMW, Audi, Mazda, Toyota, VW und Ford besonders häufig durch eine geringe Mängelquote positiv aufgefallen. Die meisten Autos auf Deutschlands Straßen haben laut Dekra aktuell zwischen 50 000 und 100 000 Kilometer auf dem Buckel. In diesem Bereich liegen bei den Kleinwagen der Mazda 2, in der Kompaktklasse der VW Golf, in der Mittelklasse der Saab 9-3, in der Oberklasse der Audi A8, bei den Sportwagen der Mercedes SLK, bei den Geländewagen der Porsche Cayenne und bei den Vans der Seat Altea auf Platz eins. (dpa)

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben