Dacia bleibt sich und den Sparsamen treu : 6990 Euro kostet die nackte Basis

Der Dacia ist das Angebot für die Sparsamen unter den Lifestylern. Auf jeden Fall bekommen Kostenbewusste viel Auto für ihr Geld.

Der Sandero spricht kostenbewusste Kundschaft an, die dennoch ein Stück Lifestyle pflegt.
Der Sandero spricht kostenbewusste Kundschaft an, die dennoch ein Stück Lifestyle pflegt.Foto: Hersteller

Mit 6990 Euro ist der Sandero nur 200 Euro teurer geworden, dafür aber deutlich besser. Nicht nur das Design wurde aufpoliert, der Kleinwagen darf sich in Form des brandneuen Dreizylinder-Turbobenzine beim gerade vorgestellten Renault Clio bedienen. Das 0,9 Liter große Triebwerk mit 66 kW/90 PS und 5,2 Litern Verbrauch geht laufruhig und schon im mittleren Drehzahlband angenehm druckvoll zu Werke. Kunden, die ihn wählen, kommen allerdings mit knapp 7000 Euro nicht mehr aus – mindestens 10 090 Euro werden fällig. Der verlockend niedrige Basispreis hingegen gilt für den aus dem Vorgänger bekannten 1,2-Liter-Saugbenziner mit unverändert 55 kW/75 PS und einem Verbrauch von 6,0 Litern. Wer beim Tanken besonders sparen will, erhält ihn auch in einer Autogasversion. Komplettiert wird das Angebot von einem 1,5-Liter-Diesel mit 66 kW/90 PS. Dort beträgt der Verbrauch sparsame 3,8 Liter.

Sparsamkeit prägt auch die Ausstattung. Wer das Basismodell wählt, muss auf Klima, Radio, Fensterheber und Zentralverriegelung verzichten. Immerhin ist der vorher gar nicht erhältliche Schleuderschutz ESP nun Serie. Wer ein vernünftig bestücktes Modell will, muss eine der höheren Ausstattungslinien wählen und dann noch in Klima und Radio investieren. Unterm Strich kommt man so so auf rund 8900 Euro. Nicht mehr extrem billig, aber immer noch preiswerter als sämtliche Konkurrenz. Das gilt auch für die ab 9990 Euro inklusive reichhaltiger Ausstattung erhältliche Designvariante Stepway, die mit höher gelegter Karosserie, Offroad-Elementen und Dachreling auftritt.

Im Innenraum des Sandero geht es eher sachlich zu.
Im Innenraum des Sandero geht es eher sachlich zu.Foto: Hersteller

Wer sich an Hartplastik nicht stört, findet im Sandero alle Bedienelemente sinnvoll angeordnet vor und freut sich am guten Raumangebot Das gilt mit den klassentypischen Einschränkungen sogar hinten, wo zwei Erwachsene zumindest auf Kurzstrecken nicht zu beengt sitzen. Der Kofferraum geht mit 320 Litern ebenfalls in Ordnung – viele hochpreisige Konkurrenten bieten da weniger. Vollkommen in Ordnung ist auch das Fahrverhalten. Der Fronttriebler ist komfortabel ausgelegt, gerät nur bei kurzen Stößen an seine Grenzen. Die serienmäßige Servolenkung ist ausreichend verbindlich, die Bremsen wirken spürbar bissiger als beim in dieser Hinsicht schwächelnden Vorgänger. (sppr)

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