Auto : Das kleine i kommt groß raus

Der i3 vollelektrisch, der i8 als Plug-in-Hybrid: Was von BMWs neuer Tochter zu erwarten ist

Die Mobilität von morgen kann nicht warten – das suggeriert zumindest der Slogan „i can’t wait“, mit dem BMW seine neue Tochtermarke „BMW i“ jetzt in München vorgestellt hat. Das i im Namen steht für Innovation und deutet darauf hin, dass die neuen Fahrzeuge alle mit umweltfreundlichen Antriebstechniken die Werkshallen verlassen werden.

Die ersten Fahrzeuge, die unter dem neuen Logo auf den Markt kommen, sind der i3 und der i8. Der BMW i3 basiert auf dem Megacity Vehicle und ist ein vollelektrisches Stadtauto, das ab 2013 in Leipzig von den Bändern rollen soll. Der i8 ist die Weiterentwicklung des Konzeptfahrzeugs Vision Efficient Dynamics, das auf der IAA 2009 vorgestellt wurde und voraussichtlich Anfang 2014 zu den Händlern kommt. Angetrieben wird die Serienversion, die ebenfalls in Leipzig gebaut werden soll, von einem Plug-in-Hybrid-Antrieb. Beide Modelle verfügen über eine besonders leichte Karosserie, die zu großen Teilen aus dem kohlefaserverstärkten Kunststoff CFK besteht. Dadurch soll das Mehrgewicht der Batterien kompensiert werden. Gegenüber einem normalen Elektroauto mit herkömmlicher Karosserie sollen laut Klaus Draeger, Entwicklungsvorstand bei BMW, rund 300 Kilogramm an Gewicht eingespart werden.

Optisch sind die Fahrzeuge mit dem alternativen Antrieb an einem blauen Kreis um das bekannte BMW-Logo zu erkennen. Auch wenn die Elektromobile keinen Kühlergrill benötigen, bleiben die markentypischen Nieren erhalten. Da diese jedoch keine Luft in den Motorraum lassen müssen, werden sie mit Blau hinterlegt und geben so einen weiteren Hinweis: „Hier fährt ein alternativ betriebener BMW.“ Statt dem bekannten Hofmeisterknick erhalten sowohl i3 als auch i8 eine aerodynamisch gestaltete C-Säule und rollen auf besonders großen Rädern daher. sta

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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