")})}else Z(e)?e.top.open(d,o):e.location.assign(d)}function Y(e){e.style.setProperty("display","inherit","important")}function K(e){return e.height<1}function _(e,d){return 0==d.offsetHeight&&0!=e.offsetHeight}function O(e){return 0==e.offsetHeight}function V(e,d){var o="";for(i=0;i=2)){var i=o.getBoundingClientRect();if("undefined"==typeof o.width)var r=o.offsetHeight,h=o.offsetWidth;else var r=o.height,h=o.width;if(0!=r&&0!=h){var a=i.left+h/2,u=i.top+r/2,l=d.documentElement,p=0,s=0;if(e.innerWidth&&e.innerHeight?(p=e.innerHeight,s=e.innerWidth):!l||isNaN(l.clientHeight)||isNaN(l.clientWidth)||(p=d.clientHeight,s=d.clientWidth),0<=u&&u<=p&&0<=a&&a<=s){if(e.uabAv[n]++,e.uabAv[n]>=2){var f=function(){};T(t,f,f),e.clearTimeout(e.uabAvt[n])}}else e.uabAv[n]=0}}}e.UABPdd=H;var G=I("head"),F=null;navigator.userAgent.search("Firefox")==-1&&(d.addEventListener?d.addEventListener("DOMContentLoaded",z,!1):d.attachEvent&&d.attachEvent("onreadystatechange",function(){"complete"===d.readyState&&z()})),e.addEventListener?e.addEventListener("load",z,!1):e.attachEvent&&e.attachEvent("onload",z),e.addEventListener?e.addEventListener("addefend.init",z,!1):e.attachEvent&&e.attachEvent("addefend.init",z)}(window,document,Math); /* 3a5c75b490572c1e1694db187d06fe83 */

Auto : Das war schon

BMW-Fans erkennen sie gleich, die rote Legende. Auch aus den Genen des M1 entstand vor 25 Jahren der erste M5. Ein Rückblick auf die Modellgeschichte

Rainer RutheD

Zurück ins Jahr 1984: Das Space Shuttle Discovery startet zu seinem Jungfernflug, in der DDR werden die ersten russischen Atomraketen stationiert, Indira Gandhi stirbt bei einem Attentat, das Wort des Jahres der Gesellschaft für deutsche Sprache lautet Umweltauto. Und BMW kommt mit einem Ding, das ein Unding ist – einer viertürigen Limousine mit den Fahrleistungen eines zweitürigen Sportwagens. Der M5 ist geboren. Das Fahrwerk stammt aus dem Sechser-Coupé; der Motor vom legendären M1, dem von Giugiaro gezeichneten zweisitzigen Mittelmotor-Coupé, das unsere Fotos ziert. Dessen Reihensechszylinder mit 3,5 Liter Hubraum und 286 PS wird frei, weil die Sportbehörde FIA dem Renner mit Reglementsänderungen den Garaus gemacht hatte. Die 286 PS reichen locker aus, um die 1,4-Tonnen-Limousine (das Gewicht eines heutigen VW Golf) in nur 6,1 Sekunden von Null auf Tempo 100 zu wuchten und bis zu 251 km/h schnell zu machen. Bereits nach knapp 15 Sekunden liegt Tempo 160 an. Selbst der extrem hohe Preis von seinerzeit 80 750 Mark (das war doppelt so viel wie für einen BMW 528i verlangt wurde) kann seinen Erfolg nicht stoppen. Zwei Jahre nach dem Start rollt der 2200ste M5 vom Band.

Im August 1988 kommt die zweite Generation – mit hubraumvergrößertem Sechszylinder, nun 315 PS stark. Und mit Katalysator. Dieser für 98 800 Mark angebotene M5 bringt es bis zum Ende seiner Laufzeit im Jahre 1995 schon auf fast 12 000 Stück. Seine Besonderheit: Ab 1992 kann er zusätzlich als Touring geordert werden – 900 Kunden tun es.

Mit der dritten Generation, die 1998 startet, stößt die BMW M GmbH in völlig neue Dimensionen vor. Der M5 hat jetzt einen V8 mit 400 PS und 500 Newtonmetern unter der Haube. Ein bissiges Triebwerk, bei dem wenige Millimeter Gaspedalweg entscheiden, ob der M5 Dr. Jekyll oder Mr. Hyde spielt. Doch noch weit beeindruckender als der Stammtischwert für den klassischen Sprint von Null auf Hundert (5,3 Sekunden) ist derjenige für den Zwischenspurt von Tempo 80 auf 120 im vierten Gang: nur 4,8 Sekunden. In der Praxis bedeutet das: Gas und weg! Ein unglaubliches Fahrerlebnis, dem immer mehr BMW-Fans verfallen. Sie nehmen eine mögliche Querbeschleunigung von 1,2 g in Kauf; da schmerzen die Halsmuskeln wie die von Michael Schumacher. Mit rund 20 500 Verkäufen entwickelt sich dieser M5 (Listenpreis 75 000 Euro) zum erfolgreichsten M-Modell.

Schwer vorstellbar, dass es noch verrückter gehen kann. Doch, und wie! 2004 startet die bis heute aktuelle vierte Generation – mit einem Fünfliter-V10 (aktueller Preis 94 700 Euro). Auf Knopfdruck zivile 400 oder entfesselte 507 PS stark. Mit seiner Höchstdrehzahl von 8250 Touren outet er sich als reinrassiger Rennmotor. Zwei Mal wird dieser Zehnender Triebwerk des Jahres; Spätherbst 2000 lief der 20 000ste V10 vom so genannten Sondermotorenband in München. Auch hier wieder eine Weltpremiere: Der V10-M5 hat eine sequentielle Siebengangautomatik (so ähnlich wie die im Smart, aber viel besser). Bei Bedarf knallt der Automat die Gänge gnadenlos rein. Bereits nach 15 Sekunden fällt die Tempo-200-Marke. Mehr noch als die schiere Kraft beeindruckt, wie gelassen das elektronisch gesteuerte Fahrwerk den M5 jederzeit in der Spur hält. Selbst dort, wo Otto Normalverbraucher glaubt, von der Piste abzufliegen.

Profis wie BMW-Rennfahrerin Claudia Hürtgen schaffen mit dieser über zwei Tonnen schweren Limousine auf der Nordschleife eine Rundenzeit von knapp unter acht Minuten – der Rekord einer 600 PS starken zweisitzigen Dodge Viper liegt bei 7.22 Minuten. Was so trocken klingt, zaubert auf dem Beifahrersitz den meisten Mitfahrern grüne Farbe ins Gesicht und Übelkeit in die Magengrube. Gegen eine solche Höllentour ist eine Fahrt mit der Achterbahn reizlos. (Übrigens: Wer es mal probieren will, eine Fahrt mit dem M5-Renntaxi kostet l95 Euro für drei Mitfahrer. Ein Geschenk mit Erinnerungswert!)

Ausblick aufs Jahr 2011: Da folgt Nummer fünf. Auch dieser M5 wird die Erfolgsstory fortsetzen. Anders, doch nicht weniger aufregend. Der faszinierende V10 muss ins Museum. Leider! Die Umwelt...Der neue M5 wird unter der Haube einen aufgeladenen 4,8 Liter großen V8 haben. Mit 555 PS, eine symbolträchtige Zahl. Und mit nur noch mit 80 Prozent des Verbrauches vom Vorgänger. Aber mit 100 Prozent Lustfaktor, denn „wo M drauf steht, muss auch M drin sein“, so der neue Chef der schnellen Eingreiftruppe von BMW, Kay Segler. Der M5 geht wieder mit der Zeit – wie seit 25 Jahren und mittlerweile in mehr als 50 000 Exemplaren. Rainer Ruthe

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben