Auto : Der Dino unter den SUV: Volvos XC90

Kaum zu glauben: Zehn Jahre hat er schon auf dem Serien-Buckel, dieser Volvo. Und immer noch hat er Fans – aus gutem Grund. Der XC90 sieht dank geschickter Retuschen und optionalem R-Design keineswegs altmodisch aus; er wurde technisch auf dem Laufenden gehalten, und er vermittelt unterwegs etwas Unangreifbares. Sicher, das liegt an seiner stattlichen Länge von 4,80 Metern. Aber das angenehm satte Fahrgefühl speist sich vor allem aus der komfortablen Gutmütigkeit, die sich am weichen Fahrwerk, den wohnzimmertauglichen Sitzen un der guten Geräuschdämmung festmacht. Dazu passend nimmt man Kurven automatisch ruhig und gelassen; die spürbare Wankneigung lässt sich also verschmerzen.

Auf den vorderen Plätzen und in Reihe zwei ist das Raumangebot exorbitant; die versenkbaren Sitze der dritten Reihe sind aus gutem Grunde für Kinder gedacht. Die haben vor allem dann ihren Spaß, wenn die Eltern die perfekt eingepassten Bildschirme in den Kopfstützen geordert haben. Mit dem ausreichenden, aber keinesfalls kraftstrotzenden Einstiegsdiesel D3 kostet der schwedische Dino gute 41 000 Euro – dann allerdings nur mit Front- und noch nicht mit Allradantrieb. Im Vergleich zu den Premiums deutscher Herkunft ist der Volvo günstig. Bei unseren Fahrten pendelte sich der Verbrauch zwischen neun und zehn Litern ein – das kann die Konkurrenz besser. eric

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

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