Auto : Der gehört zur Familie

Unterwegs im Alltag – heute mit einem verwechslungsgefährdeten Japaner

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Auf den ersten Blick

kommt uns der Japaner französisch. Den hast Du doch schon mal gesehen...richtig, der Outlander ist baugleich mit dem C-Crosser von Citroen und dem 4007 von Peugeot. Die ansteigende Gürtellinie prägt alle Brüder, auch die im Vergleich zu anderen SUV niedrige Höhe. Das der Outlander serienmäßig Allrad offeriert, ahnt man beim Blick auf den Alibi-Bodenschutz, der in die Front ragt. Typisch Mitsubishi sind die Klarglasscheinwerfer hinten mit intergrierten LED. Erster (und anhaltender Eindruck) beim Einsteigen: Schön schlicht, weil aufgeräumt.

Pluspunkte gibt es vor allem für…

die Ausgeglichenheit in Person. Federung, Lenkung, Bremsen, alles gefällig unauffällig. Dazu passt der Motor aus einer Koperation mit Daimler: Der Vierzylinder mit 170 PS reicht zwar, will aber kräftig getreten werden, wenn man mal auf Durchzug angewiesen ist. Der Reisekomfort ist dank ordentlicher Sitze, anständiger Verarbeitung des Innenraums und vieler Ablagen gut; die Fosgate-Musikanlage mit den großen Bässen im Kofferraum eine Wucht.

Weniger Charme hat…

der Verbrauch. Knapp unter elf Litern im Test – durchgefallen. Die Geräuschkulisse im oberen Drehzahlbereich muss man mögen; wenn nicht: siehe oben (Fosgate). Das schlüssellose Öffnen und Starten des Autos wird Käufern beim „Intense“ aufgezwungen. Schnickschnack.

Das spannendste Detail…

ist das Ende. Die Heckklappe ist waagerecht geteilt, die untere Hälfte verlängert die Ladeebene. So kann man aufrecht einpacken – oder sitzend rasten. Die Ladekante ist niedrig. Um die Rückbank aufzustellen, reicht ein Hebel im Gepäckraum.

Unterm Strich die richtige Wahl für…

Praktiker, die es flexibel mögen. Wächst der Troß, wächst der Outlander: Die versenkte, dritte Sitzreihe ist ab Intense inklusive. Der Inform tut es aber mit guter Basisausstattung auch – spart 3000 Euro. eric

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