DER HINTERGRUND : Vorsicht, Technik: Was die Entwickler ertüftelt haben

DIE GRUNDLAGEN

Der im britischen Dunton und in Aachen konstruierte Dreizylinder baut so kompakt, dass er auf ein DIN-A4-Blatt passen würde. Dreizylinder sparen Bauteile, haben weniger innere Reibung und liefern im unteren Drehzahlbereich mehr Drehmoment als ein Vierzylinder. Große Zündabstände ermöglichen es, den Ladungswechsel sehr gut abzustimmen.

DIE (UN-)RUHE

Dreizylinder laufen wegen asymmetrischer Massenmomente im Inneren rauer. Die hilfreiche Ausgleichswelle wäre zu schwer und würde zusätzlichen Reibungswiderstand verursachen. Stattdessen nehmen gezielt platzierte Unwuchten an der Schwungscheibe sowie spezielle Kurbelwellendämpfer dem Dreizylinder dessen bauartbedingte Schüttelneigung.

DIE KÜHLUNG

Motorblock und Zylinderkopf besitzen einen getrennten Kühlkreislauf, damit verkürzt sich die Warmlaufphase. Außerdem ist der Abgaskrümmer wassergekühlt, womit auf die Volllastanreicherung verzichtet werden kann, um die empfindlichen Turbolader-Bauteile zu schützen. Immerhin dreht sich der Turbo mit bis zu 248 000 Umdrehungen pro Minute.

UND SONST?

Der Motor vereint modernste Techniken: Benzin-Direkteinspritzung mit 150 bar Druck, Abgasturboaufladung mit schnell ansprechender Turbine und variabler Nockenwellenverstellung. Die 125-PS-Version besitzt zudem eine Overboost-Regelung; für einen begrenzten Zeitraum kann das Drehmoment von 170 auf 200 Newtonmeter erhöht werden. rr

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


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