Auto : Der kriegt aber auch jede Kurve

Der neue Astra OPC ist mehr als ein Hingucker.

Was auch immer wir über Opel in diesen Tagen lesen – bei einer Runde am Steuer des neues Astra OPC vergisst man es auf der Stelle. Der vom schönen GTC abgeleitete Top-Athlet macht den Rüsselsheimer Ingenieuren alle Ehre – und dem Fahrer reichlich Feuer unterm Hintern.

280 PS treiben den Dreitürer in sechs Sekunden auf Tempo Hundert, bei 250 km/h wird abgeregelt. Die Werte an sich sind dabei nicht das Entscheidende – wichtiger ist die Präzision, mit der sich dieser Zweiliter-Turbo in Kurven hinein- und vor allem wieder hinausjagen lässt. Da, wo andere aufgemotzte Frontriebler gerne ins Straucheln geraten, zieht der Astra stracks seine Bahn. Opel hat es eindrucksvoll geschafft, die Lenkung von nahezu allen Störeinflüssen zu befreien, die der Vorderrrad-Antrieb mit sich bringt – ein „mechanisches Lamellen-Sperrdifferential“ leitet die Kraft in jeder Fahrsituation dorthin, wo die Traktion am besten ist. Wer den Speed so ungefiltert wie möglich erleben will, schaltet das ESP manuell ab – und strafft Dämpfer- und Lenkung, indem er das serienmäßige Flex-Ride-Fahrwerk in den OPC-Modus und das Cockpit in rotes Licht versetzt.

Der auffällig beschürzte Astra OPC kostet mit sehr guter Basisausstattung (Navi, Klima, Einparkhilfe) und betörendem Motorsound 34 250 Euro; 20-Zöller und belederte Schalensitze gehen extra. eric

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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