Die "Fracht" aus dem Baumarkt : Gefahrengut im Kofferraum

Wenn es vom Baumarkt nach Hause geht, dann türmt sich im Kofferraum gerne mal wild die Ladung. Das ist zwar nicht direkt verboten, kann aber dennoch gefährlich werden. Auch für den privaten Transport gelten nebenbei Höchstgrenzen, die kaum jemand kennt.

Wie eine Bombe: Der AutoClub ADAC hat bereits untersucht, was bei einem Unfall mit Material aus dem baumarkt im Auto so alles passieren kann.
Wie eine Bombe: Der AutoClub ADAC hat bereits untersucht, was bei einem Unfall mit Material aus dem baumarkt im Auto so alles...Foto: dpa

Auf dem Rückweg vom Baumarkt wird das Auto auch schon mal zum Gefahrguttransporter. Nach dem Einkauf landen Lacke, Farben und Lösemittel im Gepäckabteil, Pflanzenschutzmittel für den Garten oder auch eine Propangasflasche für den Grill. Im Güterverkehr gelten für solche Gefahrenstoffe strenge Vorschriften, und sie sind beim Transport kennzeichnungspflichtig, erklärt der TÜV Nord.

Verbraucher betreffe das nicht, „sofern diese Güter einzelhandelsgerecht abgepackt sind und für den persönlichen oder häuslichen Gebrauch oder für Freizeit und Sport bestimmt sind“, wie es in der europäischen Gefahrgutvorschrift (ADR) heißt.

Verbraucher müssen aber bei der Mengenbegrenzung und Ladungssicherung einiges beachten. So liegt beim Transport von Farben, Lacken, Säuren, Gasflaschen und Spraydosen die Höchstgrenze für gewöhnlich bei 333 Litern beziehungsweise Kilogramm, so die TÜV-Experten. Und es dürfen in einem Pkw höchstens 20 Liter Kraftstoff in maximal einem Kanister mitgeführt werden. Das Fahrzeug sollte ausreichend belüftet sein, wenn flüchtige Gase, Verdünner oder Sprit geladen werden. Außerdem müssen die Gefahrenstoffe im Koffer- oder Laderaum vor Umkippen und Auslaufen gesichert sein - etwa mit rutschfesten Matten oder Spanngurten. (dpa)

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