Auto : Drive in and find out

Unterwegs im Alltag – heute mit einem Briten, den es günstiger denn je gibt

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Auf den ersten Blick…

ein SUV, wie man ihn sich wünscht. Der Freelander ist kastig, aber nicht schroff; schick, aber nicht modisch. Die Front schindet Eindruck. Mit Blick auf den massigen Kühler und die breiten Scheinwerfer kommt erst gar kein Missverständnis auf – Weicheier haben hier Pause.

Pluspunkte gibt es besonders für…

die konkurrenzlose Rundumsicht. Beim Rangier-Blick nach hinten sieht man genau das, worauf es ankommt – die Umgebung. Die schön straffe Federung ist auf den Alltag ausgerichtet, bei dem es nun mal mehr über Asphalt als offroad geht. Anders als ach so viele Gelände-Plazebos ist der Brite allerdings feld- und wiesentauglich. Wie seine großen Brüder Range Rover und Discovery hat er das 1a-Offroad-Programm Terrain Response an Bord. Die 6-Gang-Handschaltung erledigt ihre Arbeit sauber – ein Glück, der starke, laufruhige Turbodiesel (152 PS) will nämlich gerne runtergeschaltet werden, um nicht in ein Loch zu fallen.

Weniger Charme hat…

die Lenkung – zu indirekt. Zuweilen fühlt sich das Auto wie eine Kletterburg an, die bei Bespielung arg wackelt. Die Beinauflage der Vordersitze steht ziemlich schräg, auf langen Strecken strengt das an.

Das spannendste Detail…

zeigt sich neuerdings an jeder roten Ampel: Die Start-Stopp-Automatik. Landrover hat sie im TD4e zum ersten Mal verbaut. Sie arbeitet unauffällig – was für den Aufwand dahinter spricht. Klima und andere Nebenaggregate laufen weiter, wenn der Motor ausgeht. Der Verbrauch sinkt; im Test lagen wir knapp unter acht 8 Liter.

Unterm Strich die richtige Wahl für…

Fans des kultivierten Brit-Pops. Wer liebäugelt, sollte Gas geben: Landrover hat gerade das subventionierte Basismodell XE im Programm. Mit dem beschriebenen Start-Stopp-Vierzylinder gibt’s den Freelander ab 25 900 Euro. Angesichts guter Serienausstattung (Klima, CD, Metallic) ein formidables Angebot. Eric Metzler

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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