Dynamik : Der Kleinste von Suzuki: Nach dem Kasten ein Knubbel

Selten kam ein Japaner so europäisch daher: Der neue Splash besticht durch sportliche Kurven und viel Platz im Fond.

: Ingo von Dahlern
Suzuki Splash
Ganz europäisch: Der neue Splash von SuzukiFoto: Suzuki

Sie haben den Charme eines rollenden Kohlenkastens. Aber das hinderte die Schwestermodelle Suzuki Wagon R+ und Opel Agila nicht daran, in der Kleinwagenklasse zu echten Erfolgsmodellen zu werden. Denn ihre kantige Karosserie bietet verblüffend viel Platz und auch mit dem Fahrkomfort kann man gut leben. Die dadurch entstehende Lücke füllt bei Suzuki der Splash. Was sich dahinter verbirgt, ist optisch das glatte Gegenteil der bisherigen Modelle. Denn statt der typischen Kanten und Ecken japanischer Kleinwagen gibt es nun eine rundum europäische Karosserie mit sportlichen Rundungen. Das Fahrwerk des mit 1,60 Meter recht hohen Suzuki Splash stammt von Swift und bei einer Länge von 3,70 Meter und einer Breite von 1,70 Meter finden Erwachsene auch im Fond ausreichend Platz.

Drei Motoren stehen zur Wahl: zwei neu entwickelte Benziner und ein flinker Turbodiesel. Der 1,3-Liter-Selbstzünder mit Common Rail, serienmäßigem Partikelfilter und einer Leistung von 75 PS stammt wiederum von Fiat. Bei den beiden Benzinern hat man die Wahl zwischen einem Ein-Liter-Dreizylinder mit 65 PS und einem 1,2-Liter-Vierzylinder mit 86 PS. Alle Motoren sind mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert und zeichnen sich durch niedrige Verbräuche mit CO2-Emissionen zwischen 120 und 140 g/km aus. Zur Sicherheitsausstattung des Splash gehören unter anderem sechs Airbags sowie ESP.

Noch nicht verraten hat Suzuki bislang allerdings die Preise des Splash. Denn auf den Markt kommt der neue Suzuki-Mini erst Anfang nächsten Jahres. Ansehen kann man ihn allerdings schon auf der IAA Frankfurt im September. Gebaut wird der Splash ebenso wie der Wagon R+ wieder in Ungarn, in Europa will man jährlich 60 000 Splash verkaufen.

Noch vor dem Splash bringt Suzuki gegen Jahresende den als Mini-SUV bereits eingeführten SX4 auch als Limousine mit Frontantrieb auf den Markt. Mit 4,49 Metern ist diese immerhin 39 Zentimeter länger als die SUV-Version, was unter anderem einen 510 Liter fassenden Kofferraum möglich macht. Als Antrieb dient ein 1,6-Liter-Benziner mit 107 PS. Besonders schnell sein muss man dagegen bei den Jimny-Sondermodellen Daktari und Camouflage. Selten sind wir mit einem neuen Auto so aufgefallen wie dem kleinen Jeep mit Zebra-Lackierung. Den allerdings gibt es ebenso wie die Version mit Tarnfarben (Camouflage) nur in einer Mini-Auflage von 75 Exemplaren – die Preise liegen bei jeweils 17700 Euro. Doppelt so hoch ist die Auflage des Swift Sport Beat, der mit 125 PS,weißen 17-Zoll-Alufelgen und Metallic-Lack antritt. Kostenpunkt: 19 900 Euro. 

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