E-Klasse : Ratzfatz Platz im Mercedes-Kombi

Das T-Modell der E-Klasse bietet keine Überraschungen – aber Verbesserungen da, wo sie Sinn ergeben.

Eric Metzler
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Mercedes E-Klasse -Foto: Promo

Der E-Kombi ist – der Größte. Jedenfalls, wenn es um mehr Ladung geht: 695 bis 1950 Liter. Ein Wert, der den Audi A6 (565–1660 Liter) genauso blass werden lässt wie den 5er-Touring von BMW (500

–1650 Liter). Zudem hat Meister Benz an praktischen Details geschraubt. So lassen sich die Lehnen der geteilten Rückbank nun auch über einen Hebel im Kofferraum flach legen. Bisher ging das nur durch die hinteren Türen. Auch gut: Das automatische (Fern-)Öffnen und Schließen der Heckklappe ist jetzt Serie. Die Laderaumabdeckung fährt dabei mit der Klappe nach oben, baumelt also nicht im Weg herum. Wer die Halterung des nach wie vor ziemlich schweren Rollos herausnimmt, hat es nun leichter, weil die Position zum Ausklicken besser erreichbar ist. Nimmt man den faltbaren Ladeboden (sortiert kleine Dinge sicher und platzsparend) und die serienmäßige Luftfederung hinzu, bleibt hinten nichts zu meckern.

Vorn gibt’s keine Überraschungen: Alles so fein und gutbürgerlich, wie wir es bei der E-Klasse-Limousine ausführlich beschrieben haben. Allein in Kurven macht das T-Modell klar, wer am längeren Hebel sitzt: Es schiebt mehr, bleibt aber leicht beherrschbar. Geräuschkomfort und Verarbeitung sind exzellent. Bei den Motoren raten wir Sterndeutern zu einer Probe des (derzeit) kleinsten Diesel. Der handgeschaltete E 220 CDI (44 803 Euro) kommt mit dem langen Schiff primstens zurecht und schont mit 170 PS und 5,7 Litern Verbrauch das Konto. Angesichts der aktuell fünf weiteren lieferbaren Motoren von 204 bis 388 PS möge Mercedes kurz weghören: Der reicht!

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